Bonn. (PM Baskets) An Karneval ließen die Telekom Baskets Bonn gegen den Mitteldeutschen BC nichts anbrennen. Nur eine Woche nach dem Hinspielsieg in Sachsen-Anhalt... Baskets-Aufwärtstrend hält an!

Leon Kratzer (Bonn) – © Sportfoto-Sale (MK)

Bonn. (PM Baskets) An Karneval ließen die Telekom Baskets Bonn gegen den Mitteldeutschen BC nichts anbrennen.

Nur eine Woche nach dem Hinspielsieg in Sachsen-Anhalt behielt das Team von Heacoach Will Voigt auch beim Gegenbesuch der „Wölfe“ im Telekom Dome die Oberhand. Mit 83:66 (20:19, 21:17, 28:11, 14:19) landeten die Baskets eindrucksvoll den dritten Bundesliga-Sieg in Folge und sprangen vom 16. auf den zwölften Tabellenplatz der easyCredit BBL.

Key Facts

Geburtstagskind und Topscorer: Chris Babb erzielte an seinem 31. Geburtstag 24 Punkte
Höchste Führung 26 Punkte: Zu Beginn des vierten Viertels führten die Baskets mit 73:47 (32. Minute)
Debütanten: Jeremy Lewis kam zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz und Isaiah Philmore gab sein Heimspiel-Debüt, nachdem die Baskets zuletzt dreimal auswärts spielten
Erneute Rebound-Dominanz: Mit 43:29 Rebounds sicherten sich die Baskets die Hoheit unter den Brettern. Josh Hagins sammelte die meisten Abpraller ein (9 Rebounds)
Verletzungsupdate: Simonas Lukosius (Steißbein) und Deividas Gailius (Sprunggelenk) mussten weiterhin pausieren

Spielbericht

Geburtstagskind Chris Babb erzielte per Korbleger die ersten Punkte der Partie (2:0, 1. Minute). Mit ihm zusammen standen TJ DiLeo, Josh Hagins, Strahinja Micovic und Leon Kratzer in der Bonner Anfangsformation. Die Gäste machten defensiv Druck über das gesamte Feld und erlaubten den Baskets nur sechs Punkte in den ersten fünf Minuten. Doch auch die Hausherren hielten Weißenfels meistens von erfolgreichen Korbaktionen ab (6:8, 5.). Kurz darauf sorgte ein Bonner 9:2-Lauf wieder für den Führungswechsel (17:13, 8.). Bis zum Ende des ersten Viertels verlief das Spiel weiterhin auf Augenhöhe (20:19, 10.). Weißenfels warf viel von außen (4/10 Dreier), während Bonn vermehrt den Weg zum Korb suchte und fand (7/11 Zweier).

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernahmen die Gäste nochmal kurz die Führung, doch die Baskets holten sie sich schnell zurück und gaben sie fortan nicht mehr ab (22:21, 13.). Mit einem 9:0-Lauf, bei dem Chris Babb sieben Punkte erzielte, brachten die Baskets ein erstes kleines Polster zwischen sich und die „Wölfe“ (35:26, 17.). Zwar blieb Weißenfels zur Pause auf Schlagdistanz, Bonn kontrollierte die Partie jedoch und hatte fast immer die richtige Antwort parat (41:36, 20.). Besonders auffällig: Michal Michalak, bisheriger Topscorer der Gäste in dieser Saison, hatte zur Halbzeit noch keinen einzigen Punkt erzielt.

Nach dem Seitenwechsel markierte Weißenfels zwar die ersten Zähler, doch mit einem 17:0-Lauf rannten die Baskets den Gästen nun davon und führten erstmals mit 20 Punkten Vorsprung (58:38, 26.). Auch zwei Gäste-Auszeiten konnten Bonn nicht stoppen: Mit einem Dreier von Strahinja Micovic, zwei erfolgreichen Distanzwürfen von Isaiah Philmore bei seinem ersten Spiel zurück im Telekom Dome und einem Putback-Dunking von James Thompson IV behielten die Hausherren die Oberhand (69:47, 30.).

Im vierten Viertel erspielten sich die Baskets dann die höchste Führung der Partie, als sie beim Stand von 73:47 mit 26 Punkten in Front lagen (32. Minute). Der Schlussabschnitt war ansonsten von weniger Punkten geprägt. Mit Jeremy Lewis hatten die Baskets nun noch einen Debütanten in ihren Reihen. Der US-Amerikaner, der zum Aufgebot der Baskets-Zweitvertretung in der 1. Regionalliga West gehört, trug sich bei seinem ersten Bundesliga-Spiel mit knapp zweieinhalb Minuten Spielzeit in den Boxscore ein. Am Ende stand im fünften Spiel unter Trainer Will Voigt ein auch in der Höhe souveräner und verdienter 83:66-Heimsieg für die Baskets fest. Mit dem dritten Erfolg in Serie schiebt sich Bonn vor der Nationalmannschaftspause auf den zwölften Tabellenplatz der easyCredit Basketball Bundesliga vor.

Stimmen zum Spiel

Will Voigt (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Es ist in etwa so, wie ich erwartet habe: Je mehr wir miteinander trainieren, desto wohler fühlen wir uns in den neuen Systemen und spielen selbstbewusster. Unsere ersten zwei Spiele miteinander waren hart, aber ich freue mich, dass unsere defensiven und auch unsere offensiven Systeme langsam greifen. In der Halbzeitpause habe ich meine Jungs motiviert, mit besonders hoher Intensität das dritte Viertel zu beginnen. Das haben sie mit einem 17:0-Lauf, in dem wir 15 aufeinanderfolgende Stopps in der Defense erzwungen haben, auch sehr gut gemacht! Sie haben sehr fokussiert gespielt und dadurch das Spiel früh entschieden.“

Silvano Poropat (Headcoach SYNTAINICS MBC): „Wir sind ohne zwei Point Guards angereist, daher wussten wir, dass es nicht leicht werden wird. Unsere erste Halbzeit war in Ordnung. Wir haben versucht, viel den Ball zu bewegen und so Vorteile zu kreieren. Auch, dass wir über Aleksandar Marelja gegangen sind, hat gut funktioniert. Wir haben in der ersten Halbzeit relativ solide verteidigt. In der zweiten Halbzeit ist Bonn auf mehr als zehn Punkte davongezogen. Wir wollten schnell zurückkommen, sind aber in Einzelaktionen verfallen. Das hat den Bonner 17:0-Lauf ermöglicht. Mit der ersten Halbzeit sind wir zufrieden, die zweite war zum Vergessen.“

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: Pollard (9 Punkte/1 Dreier, 3 Steals), Thompson IV (7, 6 Rebounds), Micovic (13/1), Hagins (6, 9 Rebounds), Babb (24/3), DiLeo (4), Binapfl (5/1), Kratzer (4, 7 Rebounds), De Oliveira (1), Philmore (10/2), Lewis (0), Lischka (DNP)

SYNTAINICS MBC: Brembly (7 Punkte/1 Dreier), Krstanovic (8/1), Kerusch (7/1, 10 Rebounds), Hill (0), Hartwich (2), Coleman (13/3, 5 Assists, 5 Steals), Marelja (21/3), Michalak (8, 5 Assists), Friederici (0), Turudic (DNP)

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