Bochum. (PM VFL) Für den VfL Bochum 1848 ist die Verantwortung für die Gesellschaft nicht bloße Pflicht, sondern Selbstverständnis und Teil seiner Vereins-DNA. Diese... Bochum: Das erste Akustikheimspiel

Vonovia Ruhrstadion – © Sportfoto-Sale (MK)

Bochum. (PM VFL) Für den VfL Bochum 1848 ist die Verantwortung für die Gesellschaft nicht bloße Pflicht, sondern Selbstverständnis und Teil seiner Vereins-DNA.

Diese Verantwortung umfasst soziale, ökologische und ökonomische Aspekte. Dabei beruht das gesamte Engagement auf den Werten jenes Leitbildes, das sich der VfL Bochum 1848 einst als erster deutscher Profifußballverein gab. Im Leitbild ist der Punkt der sozialen Verantwortung ein zentraler Bestandteil. Dokumentiert wird dies durch die Dachmarke HIER, WO DAS HERZ NOCH ZÄHLT. Unter ihrem Dach finden sich diverse Bereiche unserer gesellschaftlichen Verantwortung verankert.

Ein Schwerpunkt ist dabei die BOCHUMER GEMEINSCHAFT. Solidarität spielt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die gesamte Mitgliedschaft des VfL eine erhebliche Rolle. Wörtlich heißt es im VfL-Leitbild dazu: „In Not geratenen Menschen leisten wir Unterstützung, fordern und fördern Zivilcourage.“ Gerade in Zeiten des grassierenden Coronavirus ist dieser Leitsatz für alle beim VfL aktueller denn je. Wir wollen helfen. Das schaffen wir als Gemeinschaft besser. Als starke BOCHUMER GEMEINSCHAFT, die gemäß unseres Leitbilds nicht nur Menschen unterschiedlichster Herkunft integriert, sondern in schwierigen Zeiten auch mit helfender Hand zur Seite steht. Konkret bedeutet dies, dass wir im Rahmen der BOCHUMER GEMEINSCHAFT unterschiedliche Projekte anstoßen und umsetzen. Wie zum Beispiel das Akustikheimspiel.

Der Ball rollt aktuell nicht im Vonovia Ruhrstadion, dennoch ist Bochums „Schmuckkästchen“ in den kommenden Wochen der gewohnt sehenswerte Veranstaltungsort. Und zwar beim Akustikheimspiel, zu dem der VfL Bochum 1848 bis auf weiteres jeden Donnerstagabend um 18:48 Uhr herzlich einlädt. Das Ganze dient dem guten Zweck: Während der Akustikheimspiele werden Spenden an ausgewählte soziale Projekte, Institutionen oder Vereine gesammelt.

Jede/r kann live dabei, wenn auch aus den bekannten Gründen nicht vor Ort. Dafür aber am Bildschirm, Tablet oder Handy – denn der VfL sendet das Akustikheimspiel mit immer wechselnden Künstlern per Livestream auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal. Den Auftakt macht am Donnerstag, 2. April, unser Stadionsprecher Michael Wurst, schließlich kennt sich der Sänger bestens „anne Castroper“ aus. Dauer übrigens: ca. eine Halbzeit, also etwa 45 Minuten Livemusik.

Spendenziel des ersten Akustikheimspiels am 2. April ist die von VfL-Profi Simon Zoller initiierte Aktion „Spende deine Trikotnummer“, die Fußballvereine im Amateurbereich unterstützt. Durch die landesweiten Spielausfälle liegt das Vereinsleben brach, unzählige Amateurvereine müssen auf einen Großteil ihrer Einnahmen verzichten und sind in ihrer Existenz bedroht. Simon Zoller will gemeinsam mit „GABFAF“ (Gemeinsames Aktionsbündnis zur Förderung des Amateurfußballs) und dem Verein „FC PlayFair!“ eben jenen Amateurklubs helfen, und der VfL Bochum 1848 unterstützt dabei gerne. Spendenkonto und die entsprechenden PayPal-Daten werden während des Livestreams immer wieder eingeblendet. Michael Wurst ist dabei übrigens die absolut geeignete Wahl. Schließlich ist er selbst als Spielertrainer im Amateurfußball tätig.

Der VfL Bochum 1848 freut sich, möglichst viel Publikum ab jetzt donnerstags um 18:48 Uhr live auf seinem YouTube-Kanal begrüßen zu dürfen. Adresse: www.youtube.com/user/MeinVfL1848

VfL trainiert ab Montag in Kleingruppen

Der VfL Bochum 1848 wird ab kommenden Montag, 6. April, den individuellen Trainingsbetrieb, der aufgrund der Coronavirus-Pandemie durch Schutzverordnungen erlassen wurde, einstellen und das Training in Kleingruppen aufnehmen. Dies erlaubt die Aktualisierung der seit dem 22. März geltenden Corona-Schutzverordnung seitens des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Demzufolge fällt „Sport als Berufsausübung nach dem Grundgedanken der Rechtsverordnung“ nicht mehr unter jene Bereiche, die eine Kontaktsperre zwingend nach sich ziehen. Das Training darf gemäß der aktualisierten Corona-Schutzverordnung in einem strikt begrenzten Umfang auf dem Trainingsgelände des Arbeitgebers stattfinden, selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sowie einer möglichst kontaktarmen Ausübung des Sports.

Beim VfL Bochum 1848 werden die gleichen Standards angewendet wie an anderen Bundesliga-Standorten in NRW, heißt: Es wird zeitversetzt in Kleingruppen an unterschiedlichen Punkten des Trainingsgeländes trainiert, wobei darauf geachtet wird, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Die Spieler reisen in voller Trainingsmontur an und sofort nach Beendigung des Trainings auch wieder ab. Als Trainingspunkte sind der Kraftraum, das Vonovia Ruhrstadion und der Trainingsplatz S1 definiert.

Während Kraftraum und Stadion nicht-öffentliche Bereiche sind, die entsprechend abgeriegelt werden können, muss der Trainingsplatz S1 nun zugangsbeschränkt und mit Sichtblenden versehen werden, als weitere Schutzmaßnahmen, um etwaige Passanten an der Beobachtung des Trainings zu hindern und so den verbotenen Gruppenbildungen im öffentlichen Raum vorzubeugen. Der VfL Bochum 1848 bittet um Verständnis für diese Maßnahmen und hofft weiterhin auf die Solidarität der Bochumer Bevölkerung.

sportstimme

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