Das sagen Rob Daum, Alex Dmitriev, Jon Matsumoto und Sebastian Dahm zum Derbysieg der Roosters gegen Düsseldorf Das sagen Rob Daum, Alex Dmitriev, Jon Matsumoto und Sebastian Dahm zum Derbysieg der Roosters gegen Düsseldorf
Iserlohn. (MK) Auf eigenem Eis bleiben die Iserlohn Roosters eine Macht. Gegen das bis Dato zweistärkste Auswärtsteam, die Düsseldorfer EG, überzeugte... Das sagen Rob Daum, Alex Dmitriev, Jon Matsumoto und Sebastian Dahm zum Derbysieg der Roosters gegen Düsseldorf

Iserlohn. (MK) Auf eigenem Eis bleiben die Iserlohn Roosters eine Macht. Gegen das bis Dato zweistärkste Auswärtsteam, die Düsseldorfer EG, überzeugte das Daum-Team mit einem 6:3 Heimsieg. Es war der sechste Heimsieg im achten Spiel.

Vor erstmals in dieser Saison ausverkauftem Haus waren die Sauerländer im ersten Drittel das bessere Team. Bergmanns platzierten Schuss zum 1:0 (9.), glich Düsseldorfs Descheneau zwar nur elf Sekunden später aus, aber Matsumoto (11.) und Weidner (19.) brachten die Überlegenheit der Hausherren auch auf die Anzeigetafel. Friedrichs Treffer zum 4:1 kurz vor der zweiten Pause unterstrich die Aussagen von Iserlohns Headcoach Rob Daum. „Die 3:0 Führung war sehr wichtig. Immer dann, wenn wir das Momentum auf unserer Seite brauchten, dann haben wir es geschafft Düsseldorf eine Antwort zu geben“.

Im Schlussdrittel keimte noch einmal kurz Hoffnung bei der DEG auf, als der junge Reiter (47.) auf 4:2 verkürzte. Martinovic´ Tor zum 5:2 sorgte wieder für Ruhe in den Iserlohner Reihen, obwohl Ridderwall nochmals die Rheinländer auf 5:3 heranbrachte. Matsumotos keineswegs leicht zu erzielendes Empty-Net-Goal zum 6:3 war vier Sekunden vor dem Ende letztlich nur noch etwas für die Statistikbücher.

Durch den Sieg stehen die Sauerländer aktuell auf Platz eins in der Heimtabelle der DEL.

Nach Spielende skandierten die Fans, wie vor Wochenfrist gegen Nürnberg, den Namen von Backup Mathias Lange. Es war einmal mehr ein Hinweis darauf, dass die nach der Verpflichtung von Keeper Niko Hovinen „komplizierte“ Torwartsituation, Fans und Umfeld sehr beschäftigen. Hovinen, der gegen die DEG als überzähliger Ausländer nur Tribünengast war, erklärte gegenüber der Westfalenpost, dass er im Training nur sein Bestes geben könne, um sich für weitere Einsätze zu empfehlen. Sebastian Dahm erläuterte im Videointerview, dass alle drei Keeper ihre Egoismen hintenanstellen müssten. Es gehe darum die meisten Spiele für Iserlohn zu gewinnen.

Trainer Rob Daum hatte in den vergangenen Wochen immer wieder mehr Stabilität in der Abwehr von seinen Jungs gefordert. Aus Sicht von Alex Dmitriev und Sebastian Dahm war das Match gegen Düsseldorf in diesem Punkt ein Schritt in die richtige Richtung.

Ihre bislang magere Auswärtsbilanz können die Sauerländer am Sonntag beim amtierenden Meister EHC Red Bull München versuchen aufzubessern. „Es wird kein leichtes Spiel. Aber wir versuchen es so umzusetzen, wie wir es heute gemacht haben“, erklärt Stürmer Alex Dmitriev.

Sebastian Dahm – © by Eh.-Mag. (JB)

„Wir müssen die Balance am Sonntag wieder bringen. Wenn wir das können, dann haben wir gute Chancen“, stößt Sebastian Dahm ins selbe Horn.

Für Jon Matsumoto ist es das erste Spiel an alter Wirkungsstätte. „Wir wissen, dass wir unser bestes Spiel zeigen müssen, wenn wir eine Chance auf den Sieg haben wollen“, so der Kanadier. Er war nicht nur mit seinen beiden Toren maßgeblich am Sieg beteiligt. In die ihm angedachte Führungsrolle fügt er sich auch auf und neben dem Eis immer besser ein.

Bleibt noch die Frage, ob das Iserlohner Trainerteam Sebastian Dahm in München wieder das Vertrauen schenkt oder ob man im Tor zu einem erneuten Wechsel tendiert. Cheftrainer Rob Daum wollte sich kurz nach dem Spiel noch nicht festlegen. Torwarttrainer Guy Chrapala kann sich aber vorstellen, dass die Wahl erneut auf Sebastian Dahm fällt.

Endgültige Aufklärung dazu gibt es spätestens am Sonntag, wenn um 14 Uhr das erste Bully in München stattfindet.

Fotos:
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Sebastian Dahm – © by Eh.-Mag. (JB)

Das sagen Rob Daum, Alex Dmitriev, Jon Matsumoto und Sebastian Dahm zum Derbysieg

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