Düsseldorf. (DR) Mit einer verdienten 2:6 Niederlage gegen die Eisbären Berlin und der ausgebliebenen Schützenhilfe der Iserlohn Roosters (2:5 gegen Schwenningen) verpasst die DEG... Düsseldorfer EG nutzt erneut den Frühbucherrabatt auf Sommerurlaub …

Alex Barta, Stephan Daschner – © Sportstimme (DR)

Düsseldorf. (DR) Mit einer verdienten 2:6 Niederlage gegen die Eisbären Berlin und der ausgebliebenen Schützenhilfe der Iserlohn Roosters (2:5 gegen Schwenningen) verpasst die DEG erneut die Playoffs und kann somit früh den Sommerurlaub buchen!

13.200 zunächst gutgelaunte Zuschauer im ausverkauften ISS Dome sahen zu Beginn druckvolle Eisbären, die auch folgerichtig in der 12. Minute durch Marc Aubry in Führung gingen. Eine schnelle Kombination über Maxi Kammerer und Brandon Burlon konnte Alex Barta zum umjubelten Ausgleich vollstrecken. Partycrasher spielte 19 Sekunden vor Drittelende Jamie MacQueen mit der erneuten Führung der Eisbären.

DEG fällt im 2. Drittel auseinander

Fünf katastrophale Minuten zu Beginn des 2. Abschnitts kosteten die DEG dann endgültig die so wichtigen Punkte, die für die theoretische Chance auf einen Preplayoff Platz dringend benötigt wurden… Keine Kufe bekam das Team von Trainer Tobias Abstreiter aufs Eis, vor allem die Verteidigung der rot-gelben verdiente sich diesen Namen wieder einmal nicht, während die Bundeshauptstädter zwischen der 21. und 26. Minute leicht und locker durch Thomas Oppenheimer, Nicholas Petersen und Daniel Fischbuch auf 1:5 davon zogen. Damit war dann auch der Arbeitstag des bemitleidenswerten Dan Bakala im Tor der Gastgeber beendet. Fortan bekam Mathias Niederberger die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Aber auch hier dauerte es nicht lange, bis auch Niederberger hinter sich greifen musste (1:6 MacQueen).

Eisbären schalten zwei Gänge zurück – DEG mit spätem Lebenszeichen

Unspektakulär plätscherte das Schlussdrittel vor sich hin. Die Eisbären wollten nicht wirklich mehr, man wollte auch keine Verletzungen riskieren, und bei der DEG saß der Schock des 2. Drittels noch tief in Mark und Bein. Kaum ein Aufbaupass gelang, viele Aktionen versandeten, wie schon die ganze Saison über, im Nichts. Einzig und natürlich Alex Barta war es in der 49. Minute, der der DEG zwar kein Leben mehr einhauchen, aber das Ergebnis mit 2:6 ein klein wenig erfreulicher gestalteten konnte. Den Fans war es mittlerweile egal, wissend des Zwischenstandes am Iserlohner Seilersee. Es wurde munter und anhaltend das „Altbierlied“ gesungen. Frei nach dem Motto: dann trinken wir uns das Spiel halt schön…

Jetzt bleibt nur noch, das letzte, bedeutungslos gewordene Derby gegen den abgeschlagenen Letzten der DEL, die Krefeld Pinguine, möglichst erfolgreich und halbwegs versöhnlich zu gestalten. Fest steht allerdings schon länger, dass bei der DEG erneut alles auf den Prüfstand kommt, wieder einmal ein neuer Trainer gesucht, alles auf Anfang gestellt wird und der Kader komplett umgekrempelt werden muss. Denn wie sagte Alex Barta am Mittwoch nach der Niederlage in Nürnberg so trefflich: „Irgendwann ist es eine Qualitätsfrage.“ Und Qualität in allen Mannschaftsteilen hat die DEG in dieser Saison wahrlich kaum einmal an den Tag gelegt!

sportstimme

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