Herzschlag-Finale zum Saisonauftakt Herzschlag-Finale zum Saisonauftakt
Bonn. (PM Baskets) Es war das perfekte Geschenk für Thomas Päch. An seinem 37.Geburtstag wurde der neue Headcoach der Baskets nach einem am Ende... Herzschlag-Finale zum Saisonauftakt

Bonn. (PM Baskets) Es war das perfekte Geschenk für Thomas Päch. An seinem 37.Geburtstag wurde der neue Headcoach der Baskets nach einem am Ende hochdramatischen Spiel gegen die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt mit einem perfekten Saisonauftakt beschenkt.

Mit 77:76 (15:27, 19:15, 18:18, 25:16) erkämpfte sein Team vor 5.320 begeisterten Zuschauern den ersten Erfolg der noch frischen Saison in der easyCredit BBL und den Sieg im traditionellen #CookieGame. Lange Zeit hatte es allerdings nicht nach einem Erfolg für das Bonner Team ausgesehen. Nachdem die Baskets zwischenzeitlich schon mit 15 Punkten zurück lagen, zündeten sie im letzten Viertel den Turbo und brachten den Heimsieg nach Hause.
Am kommenden Samstag, dem 05.10.2019, treffen die Baskets im ersten Auswärtsspiel auf die MHP Riesen Ludwigsburg.

#COOKIEGAME

Vor dem Spiel nahm die Bonner Tafel Lebensmittel am Telekom Dome an.
Durch die Spenden der Frankfurter und Bonner Fans kamen so 20 große Kisten an Lebensmittel zusammen. Auch über Geldspenden durfte sich die Bonner Tafel freuen. Wir bedanken uns bei allen Fans, die uns dabei geholfen haben, anderen zu helfen!

SPIELBERICHT

Bonn musste auf Martin Breunig verzichten, der mit einer schweren Erkältung das Bett hütete, und startete nervös ins erste Basketball Bundesliga-Spiel der Saison. Ungenaue Pässe und zittrige Abschlüsse spielten den Gästen aus Frankfurt in die Karten, die sich schnell auf
6:10 absetzten (5. Minute). Coach Päch wartete erst geduldig ab, wie sich das Spiel von Joshi Saibou, TJ DiLeo, Trey McKinney-Jones, Bojan Subotic und Stephen Zimmerman entwickeln würden, stellte dann konsequent um. Schon nach fünf Minuten hatte er seine komplette „erste Fünf“ ausgewechselt.

Von nun an standen Branden Frazier, Yorman Polas Bartolo, Ben Simons, Benni Lischka und Gabriel de Oliveira auf dem Feld, die jedoch ebenfalls keine Wende herbeiführten. Stattdessen ging Frankfurt durch einen Dreier von Richard Freudenberg erstmals mit zehn Punkte in Führung (6:16, 6. Minute) und behielt die zweistellige Führung auch bis zum Ende des ersten Viertels (15:27, 10. Minute)

Im zweiten Viertel fanden die Baskets dann zu ihrem Wurf: Mit einem 12:2-Lauf, darunter gleich vier Dreier in Serie von Simons, Frazier, Subotic und Saibou, kämpften sie sich zurück ins Spiel (27:32, 16.
Minute). Frankfurts neuer Cheftrainer Sebastian Gleim nahm die Auszeit und stoppte den Bonner Lauf. Anschließend erspielten sich die Skyliners wieder etwas Luft und gingen mit einer 34:42-Führung (20.
Minute) in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Baskets deutlich bissiger in der Verteidigung, erzwangen eine 24- und 5-Sekunden-Überschreitung und ließen fünf Minuten lang keine Punkte zu (41:42, 25. Minute). Als Point Guard Frazier wenig später aus der Distanz die erste Bonner Führung des Abends herstellte, war der Telekom Dome bereits auf Betriebstemperatur (46:45, 26. Minute). Die Führung wechselte nun ständig, mit leichten Vorteilen auf Seiten der
Hessen: Beim Stand von 51:49 holten sie sich mit einem 11:1-Lauf die Führung fürs Schlussviertel zurück (52:60, 30. Minute).

Auch hier setzten die Skyliners schnell die ersten Akzente und führten fünf Minuten vor Spielende immer noch mit zehn Punkten (58:68, 35. Minute). Die Baskets kämpften nun verbissen um jeden Ball in der Verteidigung, was der #HEARTBERG mit lauten „DEFENSE“-Rufen honorierte. Von der playoffreifen Stimmung angetrieben, und durch wichtige Würfe von Frazier und Simons, übernahmen die Rheinländer mit einem 17:3-Lauf binnen weniger Minuten die Führung (74:71, 39.
Minute).

29 Sekunden vor Schluss glich Frankfurts Lamont Jones das Spiel noch einmal aus (74:74, 40. Minute) – dann schlug die Stunde von „Sniper Simons“. Nach einem Fehlversuch und Offensiv-Rebound von Yorman Polas Bartolo, hätten die Baskets eigentlich die verbleibenden
10 Sekunden herunterspielen können. Doch Ben Simons hatte was dagegen, nahm sich ein Herz und drückte ohne zu zögern erneut vom Perimeter ab. Als der Ball zum 77:74 durch die Reuse rauschte, stand der Telekom Dome Kopf! Frankfurt bekam noch einmal die Chance zum Ausgleich, doch der Dreier von Matthew McQuaid traf nur den Ring. Dass Kratzer mit Ablauf der Spieluhr den Offensiv-Rebound zum 77:76-Endergebnis reintippte, ging im kollektiven Freudentaumel unter.

STIMMEN ZUM SPIEL

_Thomas Päch (Headcoach Telekom Baskets Bonn):_

“Es lief nicht alles reibungslos und wir hatten einen schweren Start, besonders vor dieser tollen Kulisse. Doch meine Mannschaft macht mir Spaß! Das war unser erstes Spiel und eine derartige Physis, wie sie Frankfurt heute gezeigt hat, haben wir bislang nicht kennengelernt. Am Ende hat den Ausschlag gegeben, dass wir bis zum Schluss gekämpft haben und daher die Chance hatten, das Spiel zu drehen.”

_Sebastian Gleim (Headcoach Fraport Skyliners_):

“Zweimal Gratulation an Thomas Päch: Einmal zum Geburtstag, einmal zum Sieg. Wir haben toll gekämpft, gut gereboundet, und das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Für die Endphase übernehme ich die Verantwortung, darauf hätte ich meine Mannschaft besser vorbereiten müssen.”

PUNKTEVERTEILUNG

_Telekom Baskets Bonn: _

Saibou (5 Punkte/1 Dreier), McKinney-Jones (0), Subotic (7/2), Lischka (6/1), Frazier (17/4, 4 Assists), DiLeo (4, 7 Assists), Polas Bartolo (14, 5 Rebounds), de Oliveira (2) Simons (16/4), Zimmerman (6, 5 Rebounds), Breunig (dnp), Binapfl (dnp)

sportstimme

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