Iserlohn. (PM Roosters) Sollte am 13. November dieses Jahres tatsächlich die neue Saison in der Penny DEL beginnen können, dann wird ein zentrales Element... Roosters arbeiten am Hygienekonzept

Ausverkauftes Haus in der Eissporthalle am Seilersee. Wann wird es das wieder geben? – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (PM Roosters) Sollte am 13. November dieses Jahres tatsächlich die neue Saison in der Penny DEL beginnen können, dann wird ein zentrales Element für alle Clubs Voraussetzung sein: Ein Hygienekonzept gemäß der Corona-Schutzverordnungen der unterschiedlichen Bundesländer.

In der Geschäftsstelle am Seilersee haben die Iserlohn Roosters mit den Planungen begonnen, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Wir schauen uns jeden einzelnen Bereich der Eissporthalle und unserer Abläufe in einer laufenden Saison bis ins kleinste Detail an und prüfen diese Abläufe im Hinblick auf die Corona-Schutzverordnung und die Hygienevoraussetzungen. Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, vor wie viel Zuschauern wir aufgrund unserer Rahmenbedingungen theoretisch in der kommenden Saison am Seilersee spielen können“, so Bernd Schutzeigel, Prokurist der Sauerländer. Im Detail betrachtet wird auch der sportliche Bereich, denn selbstverständlich warten auch auf die Mannschaft der Blau-Weißen an Trainings- und Spieltagen Veränderungen zum normalen Ablauf einer Saison. „Basis dafür ist das Konzept der Task Force Eishockey des DEB, die sich mit vielen Details beschäftigt hat. Alle Punkte müssen wir aber noch an unsere Bedingungen hier im Sauerland anpassen“, ergänzt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters.

Um möglichst viel Erfahrung bei der Erstellung des Konzeptes an Bord zu haben, haben die Iserlohn Roosters beim Sauerlandpark in Hemer, der größten Veranstaltungslocation in Südwestfalen um Unterstützung gebeten. Dessen Geschäftsführer Thomas Bielawski hat in den letzten Monaten zahlreiche Hygienekonzepte für unterschiedlichste Veranstaltungen erstellt. „Hier zeigt sich, wie wichtig gute Partner sind. Der Sauerlandpark hat sich sofort bereiterklärt, zu helfen. So werden wir in der Lage sein, bis Ende August ein erstes Grundgerüst in den Händen zu halten, dass wir mit den zuständigen Stellen, dem Ordnungsamt der Stadt Iserlohn und dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises diskutieren können“, so Schutzeigel weiter. Auch ihm ist bewusst, dass selbst ein im September fertiggestelltes Konzept aber auch für die Rahmenbedingungen im November passen muss. Schutzeigel: „Wir wissen heute nicht, wie die Rahmenbedingungen Mitte November aussehen. Aber wir wollen ein fertiges und grundsätzlich genehmigungsfähiges Konzept in der Schublade haben, das wir dann mit den Behörden vielleicht nur noch in Teilen ergänzen müssen.“

Im gesamten Prozess setzten die Verantwortlichen der Sauerländer aber auch auf intensive Gespräche mit allen Beteiligten. „Wir stehen in regelmäßigen Kontakt mit der Politik, auf lokaler, landesweiter und, dank des Engagements der heimischen Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Bundestagssportausschusses, Dagmar Freitag, auch auf bundespolitischer Ebene. Aber wir wollen auch die verantwortlichen Mitarbeiter der unterschiedlichen Behörden einbinden und mit ihnen gemeinsam den Weg bis zum fertigen Konzept gehen. Wir glauben, dass in diesem Zusammenhang Transparenz der entscheidende Faktor sein wird, um Vertrauen in das Konzept zu wecken“, unterstreicht Schutzeigel.

Gleichzeitig bittet er die Öffentlichkeit um Verständnis dafür, dass man in den kommenden Wochen nicht regelmäßig Wasserstandsberichte abgeben will. „Wenn wir zentrale Schritte weiter sind, werden wir uns äußern, bis dahin stehen wir mit allen Partnern in intensiven Gesprächen, die letztlich Vorrang haben. Letztlich tun wir alles, um den Saisonstart zu ermöglichen und, wenn möglich, dabei möglichst viele Zuschauer im Eisstadion am Seilersee begrüßen zu können“, so Schutzeigel weiter.

sportstimme

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