Torwart Sebastian Dahm erhält im Derby gegen Düsseldorf das Vertrauen Torwart Sebastian Dahm erhält im Derby gegen Düsseldorf das Vertrauen
Iserlohn. (MK) Derbyzeit am Iserlohner Seilersee. Am Freitagabend empfangen die Iserlohn Roosters den Westrivalen aus Düsseldorf zum ewig jungen Derby. Zwei... Torwart Sebastian Dahm erhält im Derby gegen Düsseldorf das Vertrauen

Iserlohn. (MK) Derbyzeit am Iserlohner Seilersee. Am Freitagabend empfangen die Iserlohn Roosters den Westrivalen aus Düsseldorf zum ewig jungen Derby. Zwei Tage später steht das Team von Cheftrainer Rob Daum vor der hohen Hürde beim amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München.

In der zurückliegenden Trainingswoche haben Mannschaft und Trainerteam die blamable 5:3 Niederlage in Schwenningen aufgearbeitet. „Im Endeffekt waren wir in Schwenningen nicht gut genug. Wir hatten zu viele Spieler, die nicht auf ihrem Level gespielt haben, um mit ihnen erfolgreich sein zu können. Das war sehr enttäuschend. Jedes Team in dieser Liga ist ein gutes Team“, so das Resümee des Iserlohner Trainers Rob Daum.

Die beiden Wochenendgegner der Roosters umschreibt der 60- jährige Coach kurz und knapp: „Beides sind Top-Teams in der DEL.“ Und doch lässt er sich noch eine Feinheit entlocken, denn bei der DEG haben ihm im bisherigen Saisonverlauf die konstant guten Leistungen beider Goalies imponiert. Womit man dann auch schnell bei dem alles überschattenden Thema bei den Sauerländern in diesen Tagen angekommen ist.

Nach der Verpflichtung von Torhüter Niko Hovinen und dessen Debüt am Sonntag in Schwenningen, wird die aktuelle Situation mit drei starken Goalies von vielen Außenstehenden auf Dauer als Problem angesehen. Rob Daum entgegnet dem aber. „Wir haben nun drei Goalies. Das ist die Situation mit der wir uns als Trainerteam mit der Mannschaft und den Goalies befassen müssen. Es ist für uns nicht neu. Wir haben auch bisher im Trainingsbetrieb mit drei Torhütern (Anm. der Redaktion: Mathias Lange, Sebastian Dahm, Jonas Neffin) gearbeitet. Auf der einen Seite ist es für uns Trainer eine gute Situation, denn man kann auf der wichtigsten Position im Sport nie genug Tiefe haben. Das ist ein Luxus, den wir momentan haben. Aber es ist auch andererseits schwierig jedem Torhüter genug Anteile zu geben.“

Für die bisherige Trainingswoche attestiert der Coach seinen drei Torhütern Lange, Dahm und Hovinen gute Arbeit. Alle drei seien mit der neuen Situation sehr professionell umgegangen. Für das Spiel gegen Düsseldorf hat sich Rob Daum bereits auf Sebastian Dahm als „Starting-Goalie“ festgelegt. Auf der Bank wird Mathias Lange als Backup Platz nehmen. Gleichzeitig bescheinigt der Coach Neuzugang Niko Hovinen eine tägliche Verbesserung. Die neue Situation habe vor allem Sebastian Dahm besonders “gepusht”.
Durch die Sperre von Verteidiger Dieter Orendorz wird Tom Erik Bappert als Verteidiger Nummer sieben in den Kader rücken. Im Angriff wird Jordan Smotherman für Julian Lautenschlager wieder in einer Reihe mit Jake Weidner und Alex Dmitriev spielen. Soweit die Personalien, die zumindest im Tor schon eine kleine Überraschung, aber im Hinblick auf Sonntag auch noch kein Fingerzeig sind.

Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge gegen die DEG ist die Favoritenrolle nur schwer zu vergeben. Einerseits ist die Iserlohner Offensivpower mit ihrer Heimstärke zu nennen und andererseits kommt mit der DEG das zweitbeste Auswärtsteam ins Sauerland. Insbesondere die erste Angriffsreihe der Rheinländer mit Barta, Gogulla und Descheneau hat bislang mit 43 Scorerpunkten in 13 Spielen bombastisch gut eingeschlagen. Aus Sicht der Roosters ist nicht nur aufgrund der 5:1 Hinspielniederlage am 2. Spieltag in der NRW Landeshauptstadt noch mindestens eine Rechnung offen.

Die Sitzplätze in der Eissporthalle am Seilersee sind nahezu fast vergriffen. Stehplatztickets sind noch erhältlich. Gespannt sein darf man in diesem Zusammenhang auch auf die Zuschauerzahl. Bislang liegt der Zuschauerschnitt der Roosters nach sieben Heimspielen bei noch ausbaufähigen 3909 Zuschauern. Das erste Westderby sollte hier für eine spürbare Verbesserung sorgen. Ob es zum „Ausverkauft“ reicht, wird man sehen.

Erstes Bully ist am Freitag um 19:30 Uhr in der Eissporthalle an der Seeuferstraße.

Foto: Sebastian Dahm – © by Eh.-Mag. (JB)

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