Zweimal in Folge sicherte sich Schweden zuletzt den Sieg bei der Eishockey-Weltmeisterschaft. Sowohl 2017 als auch 2018 konnte die Skandinavier niemand aufhalten. Drei Titel... Wer stoppt Schweden bei der Eishockey-WM 2019?

Zweimal in Folge sicherte sich Schweden zuletzt den Sieg bei der Eishockey-Weltmeisterschaft. Sowohl 2017 als auch 2018 konnte die Skandinavier niemand aufhalten. Drei Titel in den letzten sechs Jahren sind ein Ausdruck der Stärke um das Team von Trainer Rikard Grönborg. Reicht es auch 2019 wieder?

Starkes schwedisches Team am Start

Wer einen Blick auf das starke schwedische Team bei dieser Eishockey-Weltmeisterschaft wirft, dem muss eigentlich bereits Angst und Bange werden. Wird es vielleicht gar der dritte Triumph in Folge der Skandinavier? Seit Tschechien von 1999 bis 2001 war der dreifache Sieg in Folge keiner einzigen Mannschaft mehr gelungen. Jene Tschechen waren es dann auch gleich am ersten Spieltag, die laut Focus die Überraschung gegen Schweden schafften. Die Niederlage im ersten Spiel hielt Grönborgs Team jedoch nur kurzfristig auf. Alle nachfolgenden Spiele wurden schon wieder souverän gewonnen.

Angesichts der großen Namen im Kader nicht überraschend. Diverse NHL-Profis finden sich Spiel um Spiel in der Aufstellung und zuletzt kamen noch zwei weitere hinzu. Gabriel Landeskog flog nach dem Zweitrunden-Aus mit den Colorado Avalanche in die Slowakei, um seine Landesfarben auf dem Eis zu verteidigen. Gleiches gilt für den bei den Columbus Blue Jackets unter Vertrag stehenden Alexander Wennberg. Ohnehin schon vor Ort waren diverse andere große Namen. Oliver Ekman-Larsson führt das Team als Kapitän an, dazu kommen Torwartlegende Henrik Lundqvist, Elias Pettersson, William Nylander, Mattias Ekholm und mehr.

Russland als Hauptkonkurrent

 

Als Hauptkonkurrent scheint sich 2019 Russland zu entwickeln. Die Mannschaft um Alexander Owetschkin erzielte in den ersten vier Spielen beeindruckende 23 Tore und scheint nicht allzu bald nachlassen zu wollen. Bisher ist es jedoch nicht Owetschkin, der die Offensive trägt, sondern NHL-Topscorer Nikita Kucherov sowie Jewgeni Dadonow. Journalist Pietro Nicolodi setzt auf Betway Sport zudem auf Kanada als Titelkandidaten. Doch die Nordamerikaner zeigten sich bislang von ihrer wackeligen Seite und hatten defensiv große Probleme, etwa beim Last-Minute-Sieg gegen die Slowakei (6:5). Torwart Matt Murray wirkt nicht so stark wie in seinen Stanley Cup Saisonen.

 

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Jeder andere Sieger wäre letztlich eine Überraschung. Vielleicht kann sich Finnland, wie zuletzt 2011 im Spiegel beschrieben, durchsetzen. Den Skandinaviern fehlt in diesem Jahr jedoch namhafte Unterstützung aus der NHL; ein Tuukka Rask ist mit Boston noch aktiv, während Patrik Laine aufgrund von körperlichen Problemen seine Teilnahme absagte. Immerhin der junge Kaapo Kakko, im Sommer ein Top-2-Pick beim NHL-Draft, überzeugt auf ganzer Linie. Auch Tschechien sowie Gastgeber Slowakei scheinen nicht stark genug, um über das Turnier hinweg konstant hohes Niveau an den Tag zu legen.

Somit liegt die Hoffnung des Eishockey-Welt vorrangig auf Russland, um den Titelhattrick Schwedens zu verhindern.

 

sportstimme

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