WWU BASKETS bleiben die Mannschaft der Stunde WWU BASKETS bleiben die Mannschaft der Stunde
Münster. (mh) Die WWU BASKETS bleiben die Mannschaft der Stunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, ProB Nord. Im Rückspiel gegen die EN BASKETS... WWU BASKETS bleiben die Mannschaft der Stunde

Münster. (mh) Die WWU BASKETS bleiben die Mannschaft der Stunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, ProB Nord. Im Rückspiel gegen die EN BASKETS Schwelm drehte das Team von Philipp Kappenstein mit einer erneuten Energieleistung die Partie in der 2. Halbzeit und schaffte mit dem 77:67 (35:44) den bereits fünften Sieg in Folge.

„Uns war klar, wenn wir einmal zurückkommen und die Emotionen ins Spiel kriegen, dann würden für uns zusätzliche Kräfte frei werden. Wir sind von der Halle komplett nach vorn getragen worden“, so Philipp Kappenstein nach der Partie vor 1.350 Zuschauern. Am kommenden Samstag steht bereits das letzte Heimspiel im Jahr 2018 am Berg Fidel an, gegen Lok Bernau.

Der Gast aus Schwelm zeigte in der ersten Halbzeit ein anderes Gesicht, als noch im Hinspiel vor knapp drei Wochen. Trainer Falk Möller schien mit seinem Team taktisch die richtigen Lehren aus dem ersten Aufeinandertreffen gezogen zu haben, musste allerdings auf den verletzten Amerikaner Erik Durham verzichten. Die WWU BASKETS hingegen taten sich schwer, gingen zwar durch einen Dreier von Jan König in der 5. Minute erstmals in Führung (14:11), mussten diese bis zur Viertelpause aber doch wieder abgeben (18:20).

Im zweiten Durchgang bekamen JoJo Cooper & Co dann kaum noch Zugriff auf die starken Schützen aus Schwelm, bei denen Niklas Geske, Thomas Reuter oder auch der Ex-Münsteraner Marley Jean-Louis nun aufdrehten und einen 10:0-Run hinlegten. Bis auf 11 Zähler geriet Münster ins Hintertreffen, nachdem Malcolm Delpeche kurz zuvor noch mit einem artistischen Alley Hoop Dunk, aufgelegt von Marco Porcher, einen Zwischenspurt der Hausherren abgeschlossen hatte. Thomas Reuter sorgte mit einem Distanzwurf wieder für Ernüchterung am Berg Fidel und stellte so den Pausenstand von 35:44 her.

Aufholjagd und Vorentscheidung

„Wir haben nach dem zweiten Viertel, in dem Schwelm sechs von sieben Dreiern trifft, ein paar Sachen in der Halbzeit umgestellt“, sagt Philipp Kappenstein. Sein Team stellte vor allem in der Defense um, spielte nun gegen den Mann und das Drehen an diversen Stellschrauben trug sofort Früchte: Die WWU BASKETS arbeiteten sich beständig heran, übernahmen über Andrej König (von der Linie) selbst wieder die Führung und legten dann mit einem Lauf von 11 Punkten, den Jan König aus der Distanz abschloss, eine kleine Vorentscheidung hin. Mit 20:7 hatte Münster das überragende dritte Viertel abgeschlossen.

Richtung Crunchtime warfen beide Teams nun noch einmal alles in die Waagschale und boten der gleichermaßen begeisterten wie auch begeisternden Kulisse, die auch durch etwa 100 Gästefans bereichert war, ein packendes und unterhaltsames Finale. Münster legte das offensiv stärkste Viertel des Abends hin, zeigte sich daneben unter anderem im Rebounding hellwach und nahm dem Team von Falk Möller so Gelegenheiten, nachzusetzen. Zwar kam Schwelm noch einmal auf sechs Zähler heran, der Sieg der WWU BASKETS geriet letztlich aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. In der Schlussminute kam dann auch Youngster Leo Lüsebrink zu seinem ersten Einsatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Philipp Kappenstein:

„Es war extrem hart für uns nach einer schlechten ersten Halbzeit stark zurückzukommen. Die Jungs gehen aktuell auf dem Zahnfleisch, die letzten Wochen haben Tribut gefordert. Da macht es einem schon leichter, wenn die Leute und dermaßen unterstützen. Die zweite Halbzeit mit 19 Punkten gegen ein so gutes Team zu gewinnen, ist wirklich überragend.“

WWU: Cooper (9), König, J. (18/4, 9 Reb.), Weß (4), Husmann, König, A. (16/2), Padberg (2). Porcher (6), Göknil, Goolsby (9/1), Lüsebrink, Delpeche (13), Funk.

SCH: Geske (18/2), Ewald, Desport (2), Meyer, Krume (13/1), Fiorentino (6/1), Giese (2), Reuter (20/2), Jean-Louis (6).

Schiedsrichter: Malte Sternitzke, Manuel Günther.

Zuschauer: 1.350.

sportstimme

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