Letzter Schritt im Verfahren Köln. (PM FC) Am heutigen Montag hat die Verwaltung der Stadt Köln die Beschlussvorlage zur Erweiterung des RheinEnergie-Sportparks ins Ratsinformationssystem... 1. FC Köln begrüßt Beschlussvorlage zum Geißbockheim

Letzter Schritt im Verfahren

© FC Media/PR

Köln. (PM FC) Am heutigen Montag hat die Verwaltung der Stadt Köln die Beschlussvorlage zur Erweiterung des RheinEnergie-Sportparks ins Ratsinformationssystem eingestellt.

Nach rund sechs Jahren geht das Verfahren damit in die letzte Phase. Die Entscheidung über den nach städtischen Vorgaben entstandenen Plan liegt nun bei der Politik. Der 1. FC Köln ist sowohl mit den zuständigen Ämtern als auch mit den Fraktionen seit 2014 in einem ständigen Austausch. Im Verfahren wurden von den Fraktionen von CDU, SPD und FDP wichtige Kompromisse gefordert, so dass der 1. FC Köln seinen ursprünglichen Plan an zahlreichen Stellen mehrfach angepasst hat.

„Wir begrüßen es sehr, dass das Verfahren nun auf die Zielgerade einbiegt. Für den FC als nahbarer Club dieser Stadt ist es strategisch von enormer Bedeutung, Profis und Nachwuchs am traditionellen Standort zusammenhalten und sich zugleich für die Zukunft modern weiterentwickeln zu können. Für dieses übergeordnete Ziel sind wir im Verfahren auch die nötigen Kompromisse eingegangen“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Ich weiß, wie viel Arbeit auf allen Seiten in so einem Projekt steckt, das bislang stets kritisch öffentlich begleitet wurde. Mein Dank gilt heute daher ausdrücklich den vielen daran beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. Sie waren für uns mit Sicherheit nicht immer bequem, aber immer hoch professionell, verlässlich und engagiert.“

Im Einklang mit dem Klimaschutz

Die Erweiterung sieht den Bau von drei Kunstrasen-Trainingsplätzen für die Nachwuchsabteilung auf einer ungenutzten Wiese parallel zum Militärring vor sowie den Bau eines neuen Leistungszentrums für Jugend und Profis auf bereits versiegelter Fläche neben dem Franz-Kremer-Stadion. Es werden keine Bäume gefällt. Durch die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen, deren Kosten der FC trägt, geht unterm Strich keine Grüngürtel-Fläche im Bezirk Lindenthal verloren. Gutachten beispielsweise zum Lärm-, Verkehr- und Artenschutz belegen die Verträglichkeit der Maßnahme. Ein möglicher negativer Effekt auf das städtische Klima durch die Kunstrasenplätze wurde in einem speziellen Klimagutachten untersucht und ausgeschlossen. Auch die Sportstadt Köln profitiert von dem Projekt: Die Plätze werden außerhalb der Trainings- und Spielzeiten der FC-Nachwuchsabteilung über das Sportamt dem Breitensport zur Verfügung gestellt.

FC-Präsident Werner Wolf sagt: „Alle Argumente sind ausgetauscht, Kompromisse wurden gefunden, die Pläne sind durch alle Stufen eines transparenten Verfahrens gegangen. Jetzt muss die Kölner Politik entscheiden. Und jetzt heißt: Jetzt. Zeitspiel und taktische Verschiebungen ändern nichts mehr an den Fakten. Deshalb setzen wir darauf, dass die von den Bürgern gewählten Politiker verlässlich bleiben und vor der Sommerpause über die Beschlussvorlage entscheiden.“

sportstimme

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