Anzeige Er ist ein Hobby mit Tradition und langer Historie: der Bogensport. Er begeistert weltweit Sportenthusiasten, Naturliebhaber, Wanderlustige und Entspannungskünstler. Denn beim Bogenschießen passiert... Bogenschießen für Einsteiger – alles für einen gelungenen Start
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Er ist ein Hobby mit Tradition und langer Historie: der Bogensport. Er begeistert weltweit Sportenthusiasten, Naturliebhaber, Wanderlustige und Entspannungskünstler. Denn beim Bogenschießen passiert sehr viel mit Körper und Geist – Muskeln werden gestärkt, Haltung sowie Konzentration gefördert und Stress abgebaut. Gleichzeitig ist diese uralte Form der Betätigung wahnsinnig facettenreich. Der folgende Beitrag verrät, was es für den perfekten Einstieg in den Bogensport zu wissen gibt.

Mit der richtigen Ausrüstung starten

Bogen und Pfeil sind selbstverständlich die beiden wichtigsten Utensilien. Sie müssen zum Schützen passen, doch ist es für Einsteiger nicht immer leicht, all die Zahlen und technischen Eckdaten der Ausrüstung zu verstehen. Ein guter Anbieter von Bogensport-Equipment hat nicht nur hochwertige Artikel im Sortiment, sondern punktet auch mit einer umfangreichen Beratung. Zuggewicht, Spine-Wert, Abmessungen des Bogens, Art der Pfeilspitzen und all die weiteren Feinheiten erklären die Bogenprofis aus dem Fachhandel gern.

Bogensportneulingen stellt sich meist zuerst die Frage: Welcher Bogen soll es überhaupt sein? Die zwei beliebtesten Arten sind:

Der Compoundbogen – er ist mit einem modernen Flaschenzugprinzip ausgestattet, das das Ausziehen erleichtert. Mit weniger Kraftaufwand werden so höhere Pfeilgeschwindigkeiten erzielt. Dafür benötigt er aber auch etwas mehr Wartung.

Der Recurvebogen – er entspricht dem klassischen Bogenmodell mit in Wurfrichtung gekrümmten Enden. Pflegeleicht und als Take-down sogar platzsparend, überzeugt er mit zeitgemäßer Einfachheit und Praktikabilität.

Facettenreichtum des Bogensports

Das Grundprinzip des Bogenschießens dürfte wohl jedem klar sein. Doch wie die Ziele aussehen und wie sie platziert sind, unterscheidet sich von Disziplin zu Disziplin. Ein kleiner Überblick erleichtert Interessierten die erste Auswahl:

Der Klassiker schlechthin

Das klassische Scheibenschießen hat es sogar in die Olympischen Spiele geschafft. Auf ebenen Rasenflächen oder in Hallen visieren Schützen Zielscheiben an, die mit bunten, konzentrisch angeordneten Ringen ausgestattet sind. Die goldene Mitte bringt die meisten Punkte. Wie weit entfernt die Ziele stehen, ist eindeutig markiert.

Auf wilder Flur

Für das Feldbogenschießen gibt es ebenso wie für das klassische Scheibenschießen feste, international anerkannte Regelwerke, etwa von der WA (World Archery Federation, ehemals FITA). Trotzdem geht es hier etwas weniger „geregelt“ zu: Das Gelände ist uneben und natürliche Faktoren wie Wind, Bäume und Büsche sorgen für zusätzliche Herausforderungen beim Bogenschießen. Nicht immer ist die Entfernung zum Ziel bekannt.

Mitten in der Natur

Besonders abenteuerlich ist das 3D-Bogenschießen. Anstatt auf einfache Scheiben zu schießen, werden hier dreidimensionale Ziele platziert. Häufig handelt es sich um Schaumstoffnachbildungen von Tieren, die sich auf wunderschönen 3D-Parcours mitten in malerischen Naturkulissen verstecken. Wer gern wandert und Wald, Wiesen und Berge liebt, ist mit dieser Bogensportart bestens beraten.

Und noch viel mehr

Neben den drei genannten Möglichkeiten warten noch viele weitere: Vom Pferderücken aus ist das berittene Bogenschießen perfekt für alle, die nebenbei noch Pferdesport betreiben oder es vorhaben. Ganz auf neumodische Hilfsmittel verzichtet der rein intuitive Bogensport nach althergebrachter Art. Und auch Kulturliebende kommen nicht zu kurz, etwa mit dem aus Fernost stammenden Kyūdō. Dank des Abwechslungsreichtums wird der Bogensport erstens nie langweilig und bietet zweitens für jeden die passende Disziplin!

Bogenschießen – Entspannung für Körper und Geist

Den ganzen Tag im Büro am Schreibtisch zu sitzen, ist nicht gesund. Verkürzte Muskeln, eine krumme Haltung und Verspannungen sind oft die Folge. Hinzu kommen stressige Abgabetermine und schwierige Projekte, um die die Gedanken selbst im Feierabend noch kreisen. Bogensport kann helfen, all diese kleinen und größeren Probleme anzugehen. Er sorgt für Abwechslung und fordert die Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur besonders heraus. Das trägt zu einer besseren Haltung bei und beugt Verspannungen vor. Mit dem Ziel vor Augen entspannt auch der Kopf – die Gedanken sind einzig darauf gerichtet, den Bogen richtig auszuziehen und vernünftig zu zielen. Wie kleine Meditationseinheiten entspannt das Bogenschießen und sorgt für Ablenkung vom Alltagsstress.

 

sportstimme

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