Düsseldorf. (MR) Es war ein typischen Weihnachtsspiel, wie beide Trainer anmerkten, und vor allem DEG-Coach Mike Pellegrims war froh, dass der 3:2 Sieg über... DEG behält im Derby gegen die Roosters die Oberhand

Goalie Sebastian Dahm (ISR) – Lukas Laub (DEG) trifft zum 3:2 – © by Sportstimme (DR)

Düsseldorf. (MR) Es war ein typischen Weihnachtsspiel, wie beide Trainer anmerkten, und vor allem DEG-Coach Mike Pellegrims war froh, dass der 3:2 Sieg über die Iserlohn Roosters die volle Punktzahl eingebracht hat.

Zäh ging das Spiel los, dass die Weihnachtsgans noch schwerer im Magen lag. Die Roosters aus Iserlohn diktierten das Spiel, wobei sie auch durch eine frühe Strafzeit gegen Bernhard Ebner begünstigt wurden. Nach drei Versuchen am langen Pfosten hatte Jack Combs den Bogen raus und den Tip-In im Tor. Im ersten Powerbreak hatte Übungsleiter Pellegrims nach eigenen Worten Teile seiner Mannschaft „unter dem Weihnachtsbaum hervorgeholt“, und das Spiel wurde besser. Alex Barta benötigte allerdings auch eine Einzelleistung, um eine Überzahl der Gastgeber erfreulich zu gestalten, und erzielte den umjubelten Ausgleich. Überhaupt Jubel: da hatte man hinter dem Gästetor den Oberrang geöffnet, dort waren dann zahlreiche Gästefans versammelt, doch richtige Stimmung wollte so gar nicht aufkommen. Das änderte sich kurzfristig, als Travis Turnbull, der ja eine Vergangenheit bei der DEG hat, mit Düsseldorfs Brandon Burlon an einander geriet. Es folgten ein paar Schmähgesänge hüben wie drüben.

Ausgleich nach einer nicht gegebenen Strafe

Die Hausherren zeigten im mittleren Abschnitt deutlich mehr Präsenz, konnten sich auch mal im Angriffsdrittel festsetzen. Rob Bordson mit seinem ersten Saisontreffer sorgte für die Führung der Rot-Gelben. Doch wieder ließ sich das zähe „Hähnchen“ nicht vor dem Tor verjagen, Turnbull haute DEG-Verteidiger Alex Picard den Schläger ins Kreuz, und statt eines Pfiffs fiel der Ausgleich für Iserlohn. Früh im dritten Durchgang gerieten die Sauerländer zum zweiten Male in Unterzahl, und als die Strafe fast abgelaufen war, setzte Lukas Laub gut nach. Nach schier endlosem Videostudium konnte der Treffer gegeben werden (Laub war noch mit dem Schlittschuh dran). Was folgte waren wütende Angriffe der Kampfhähne, die eigentlich über weite Strecken die besseren Ideen hatten und meist schneller an der Scheibe waren. Doch auch im 2 auf 0 hatte Dan Bakala im DEG-Gehäuse etwas gegen einen weiteren Einschlag und hielt auch sonst die Mannschaft im Spiel.

Am Ende setzte sich Bakala selbst noch in Szene, als er einen Schuss abfing, die Scheibe stoppte und trotz heranrauschender Gegner in Ruhe aus dem Drittel schoss. So konnten die Landeshauptstädter den knappen Vorsprung mit Mann und Maus verteidigen und den Sieg über den Zielstrich retten.

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