Hagen. (PM Eintracht) Weitere extrem positive Eindrücke sammelte Trainer Niels Pfannenschmidt auch am dritten Tag des Trainingslagers seines Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen in der... Eintracht Hagen Trainingslager, Tag 3: Grün-Gelbe legen tolle Mentalität an den Tag, Niederlage im Test gegen den TV Emsdetten

Der VFL sagt den Fans Danke – © by K-Media-Sports

Hagen. (PM Eintracht) Weitere extrem positive Eindrücke sammelte Trainer Niels Pfannenschmidt auch am dritten Tag des Trainingslagers seines Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen in der Sportschule Kaiserau.

Zum „Frühsport“ traten seine Farben diesmal zum Auftakt in Gruppen zu einem Koordinations-Kraftparcours respektive einem Fußballspiel gegeneinander an. Im Anschluss daran folgten noch Sprintstaffeln in vier Gruppen. „Das war schon sehr intensiv. Die Mannschaft zieht aber hervorragend mit“, resümierte Pfannenschmidt. Vor der Abreise zum Testspiel gegen den Liga-Konkurrenten TV Emsdetten verordnete der Übungsleiter Kapitän Sebastian Schneider und Co. noch eine Taktikeinheit – aus der er neben dem rein sportlichen Aspekt noch weitere Schlüsse zog: „Nach drei so intensiven Tagen muss man kompensieren, dass man kaputt ist und schwere Beine hat. Da muss man als Team funktionieren, da geht es um die Mentalität. Da hat die Mannschaft überzeugt.“

Testspiel: TV Emsdetten – VfL Eintracht Hagen 30:27 (14:14)

Mit dem Test beim TVE zeigte sich Pfannenschmidt „durchaus zufrieden.“ Trotz einer schwierigen Auftaktphase, in der die Eintracht schnell 1:4 hinten lag, stufte der Ostwestfale die ersten 30 Minuten als „vernünftige Leistung“ seiner Mannen ein, die sich mit zunehmender Spielzeit „gut reingekämpft“ haben. Die Folge der Leistungssteigerung war der Ausgleich zum 9:9 in der 20. Minute. Bis zum Pausentee ging es in der intensiv geführten Partie Hin und Her. „Beide Mannschaften haben nichts hergeschenkt, das war schon beachtlich, was die Teams gezeigt haben“, urteilte Pfannenschmidt daher. Als Knackpunkt des Spiels entwickelte sich die Phase bis zur 41. Minute, in der die Grün-Gelben nicht nur mit 16:20 in Rückstand gerieten, sondern auch noch Neuzugang Dominik Waldhof mit einer Fingerverletzung verloren – die genaue Diagnose steht noch aus. „Damit fiel mein Abwehrchef aus“, erklärte Pfannenschmidt im Hinblick auf das Ausscheiden von Waldhof. Trotz des Schocks nach dem Ausfall – Torwart Dragan Jerkovic (muskuläre Probleme) und der Halbrechte Jan-Lars Gaubatz (Rekonvaleszent) waren ohnehin nicht dabei – kämpfte sich der VfL verbissen wieder ins Spiel und hatte in der 55. Minute beim Stande von 25:26 die Chance zum Ausgleich, die vergeben wurde – und postwendend zum 25:27 führte.

„Das Spiel hätte so oder so ausgehen können. Wichtiger war es mir zu sehen, wie die Mannschaft reagiert. Das war ein deutlicher Fortschritt gegenüber der Partie beim TuS N-Lübbecke. Diese Weiterentwicklung ist extrem wichtig“, resümierte der Hagener Trainer, ehe er Extralob verteilte: „Paul Saborowski hatte mit vier Treffern aus vier Versuchen einen erfreulichen Einstand. Und auch Daniel Mestrum hat eine sehr starke Partie gemacht, hat hinten auf der Halbposition gut gedeckt und vorne sicher getroffen. Sie waren unsere Lichtblicke.“

VfL: Mahncke (11 Paraden); Lindner, Kress (1), Tubic (1), Pröhl, Schneider (4), Fauteck (4), Renninger (3), Konitz (1), König, Saborowski (4), Waldhof, Mestrum (8/2), von Boenigk (1).

Der morgige Test bei Drittligist SG Schalksmühle-Halver, bei dem es ein Wiedersehen mit dem langjährigen Hagener Co-Trainer Hans-Peter Müller gibt, wird entgegen der ursprünglichen Planung nun um 18.30 Uhr in der Sporthalle Löh in Schalksmühle angepfiffen.

sportstimme

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