Faden und Spiel verloren Faden und Spiel verloren
Bonn. (PM Baskets) Die Telekom Baskets Bonn haben am 2. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga die erste Niederlage einstecken müssen und mit 94:80 (18:25,... Faden und Spiel verloren

Bonn. (PM Baskets) Die Telekom Baskets Bonn haben am 2. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga die erste Niederlage einstecken müssen und mit 94:80 (18:25, 24:17, 25:24, 27:14) gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg verloren.

Bis zum dritten Viertel war die Partie eng umkämpft, ehe Ludwigsburg im Schlussviertel sechs Dreipunktewürfe traf und so entscheidend davon zog. Auf Bonner Seite stach Branden Frazier mit 18 Punkten und 7 Assists hervor. Am kommenden Samstag, dem 12.10.2019, gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim um 20:30 Uhr im Telekom Dome.

Im Gegensatz zum Saisonauftakt gegen Frankfurt starteten die Baskets um Branden Frazier, Trey McKinney-Jones, Yorman Polas Bartolo, Benni Lischka und Stephen Zimmerman deutlich abgeklärter und sicherer ins Spiel. Während Ludwigsburgs vornehmlich von außen Maß nahm, agierte Bonn variabler und punktete sowohl aus der Distanz, in der Zone oder aus dem Fastbreak. (7:12, 5. Minute).

Der frisch eingewechselte Ben Simons erhöhte wenig später aus der Mitteldistanz auf 11:18 (7.). Die RIESEN hatten Probleme mit dem schnellen Bonner Umschaltspiel, schafften es aber im Laufe des ersten Viertels vermehrt, Druck auf die Baskets Defense aufzubauen und Fouls zu ziehen. So kamen sie vorwiegend von der Freiwurfline bis auf 18:22 heran, ehe Joshi Saibou von der Dreierlinie das 18:25-Vietelergebnis (10. Minute) herstellte.

Im zweiten Viertel blieb die Mannschaft von Headcoach Thomas Päch am Drücker und durch einen Dreier von Bojan Subotic weiter in Führung (22:28, 12. Minute). Dann wurde es plötzlich still in der MHP Arena.
Ariel Hukporti landete nach einem Blockversuch derart unglücklich auf der Hüfte, dass der 17-Jährige auf dem Hallenboden liegen blieb. Es dauerte mehrere Minuten, ehe die herbeieilenden Sanität den Nachwuchsspieler auf einer Bare sichern und anschließend vom Feld rollen konnten. Die Telekom Baskets wünschen eine schnelle Genesung!

Den Schrecken verdauten die Gastgeber besser und schlossen durch Jonas Wohlfarth-Bottermann auf 29:30 auf (15. Minute). Headcoach Thomas Päch nahm eine Auszeit und fand deutliche Worte: „Wir müssen mehr Druck auf den Ball ausüben!“ Dies schien sein Team zuerst auch umzusetzen (29:34), ehe die RIESEN mit einem 7:0-Lauf die Führung übernahmen (36:34, 18. Minute). Bonn verlor sich in dieser Phase zu oft in Einzelaktionen und schaffte es nicht, seine Spielzüge bis zum Ende durchzuspielen. In den letzten Sekunden der ersten Halbzeit wollte Martin Breunig per Dunking noch einmal ein Zeichen setzen, wurde jedoch beim Versuch geblockt. Da der Ball jedoch punktgenau in die Hände des in der Ecke wartenden Fraziers flog, zögerte dieser nicht lange und traf per Buzzer Beater zum 42:42-Halbzeitstand.

Nach der Pause hatten beide Mannschaften Mühe, ihren Rhythmus zu finden (49:48, 24. Minute). Trotzdem erspielten sich die Baskets durch Breunig ein kleinen Vorsprung (54:60, 28. Minute). Doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln, holten erneut auf und übernahmen durch Konstantin Konga wieder die Führung (65:64, 29. Minute). Zwar fand Benni Lischka mit einem krachenden Dunking auf der Gegenseite die passende Antwort, jedoch nahmen die Baden-Württemberger eine hauchdünne 67:66-Führung ins Schlussviertel (30. Minute).

Dort ging es spannend weiter. Lischka setzte seine gute Leistung mit einem Dreipunktetreffer fort, Bojan Subotic legte zwei Zähler nach (68:72, 34. Minute). Dann riss plötzlich und ohne ersichtlichen Grund der Faden im Baskets-Gameplan. Binnen einer Minute versenkte Ludwigsburg drei Dreier, ließen einen Dreipunktespiel per Dunking folgen und hatte mit einem 12:0-Lauf das Spiel an sich gerissen (80:72, 35. Minute). Bonn wirkte angeschlagen, kam noch einmal durch Trey McKinney-Jones auf 80:75 heran, doch leistete sich in der Folge zu viele Fehler in der Ausführung ihrer Spielzüge. Die Folge:
Ballverluste, vergebene Korbleger und eine Ludwigsburger Mannschaft, die nun aufgestachelt drei weitere Treffer von jenseits der 6,75 Meter folgen ließen. So ließen sie sich den letztlich verdienten 94:80-Sieg nicht mehr nehmen.

STIMMEN ZUM SPIEL

_Benni Lischka (#8 Telekom Baskets Bonn):_

“Wir haben es uns selbst schwer gemacht, sind unsere Systeme nicht gut durchgelaufen und waren zu hastig im Angriff. Ludwigsburg bestraft sowas durch seine harte Defense.”

PUNKTEVERTEILUNG

_Telekom Baskets Bonn: _

Saibou (11 Punkte/2 Dreier), McKinney-Jones (13/1), Subotic (5/1), Lischka (11/1, 6 Rebounds), Frazier (18/4, 7 Assists), DiLeo (0, 4 Assists), Polas Bartolo (5, 6 Rebounds), de Oliveira (0) Simons (5/1), Zimmerman (4), Breunig (8)

sportstimme

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