Minden. (PM GWD) Wenn GWD Minden am Mittwoch um 19.00 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle antritt, ist es für zwei Mindener eine Reise an... GWD Minden zu Gast in Berlin

Trainer Frank Carstens bei einer Auszeit – © by Sportstimme (MK)

Minden. (PM GWD) Wenn GWD Minden am Mittwoch um 19.00 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle antritt, ist es für zwei Mindener eine Reise an die alte Wirkungsstätte. Christoph Reißky und Malte Semisch trugen noch in der letzten Saison das Trikot der Füchse Berlin.

„Als Torhüter ist es sicherlich von Vorteil, die gegnerische Mannschaft gut zu kennen“, sagt der 2,08 Meter große Keeper. Er wird reichlich Gelegenheit haben, diesen Vorteil auszunutzen, denn nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Espen Christensen liegt die Hauptlast im Tor auf seinen Schultern. Doch Semisch nimmt es positiv: „So habe ich jetzt einfach mehr Zeit, mich in die neue Mannschaft einzufinden.“ „Einfinden“ ist das Stichwort, denn das GWD-Team ist nach drei Pflichtspielniederlagen noch nicht endgültig in der neuen Saison angekommen. Viele gute Ansätze aus den Partien in Hannover und gegen Leipzig gilt es in den nächsten Spielen in Zählbares umzumünzen.

Auch beim Gegner verlief der Saisonstart durchwachsen. „Mit diesem Kader ist alles möglich“, hatte sich Trainer Velimir Petkovic vor Serienbeginn voller Optimismus gezeigt. Der Hauptstadtklub hat sich vor allem mit dem Torhüter-Duo Dejan Milosavljev und Martin Ziemer sowie Abwehrspezialist Michael Müller verstärkt. Mit einer äußerst knappen Niederlage in Leipzig und einem deutlichen Heimerfolg über den HC Erlangen ist die Bilanz der Füchse bislang ausgeglichen. Hans Lindberg, der zehnmal erfolgreich war, und Dejan Milosavljev, der 15 Paraden und einen Treffer ablieferte, waren die prägenden Berliner Spieler beim Heimauftakt.

Das sagt Frank Carstens: „Natürlich müssen wir am Donnerstag besser abschließen als im letzten Spiel gegen Leipzig und darum lag dort in den letzten Tagen auch unser Trainingsschwerpunkt. In Berlin erwartet uns eine schwere Aufgabe, bei der es im Angriff darauf ankommen wird, die Abwehr der Füchse auseinanderzuspielen. Wir selbst müssen uns auf eine große Wucht der Berliner Offensive einstellen, mit einem überragenden 1:1-Verhalten und durchsetzungsstarken Kreisläufern.“

Personelle Situation: „Ohne vier“ treten die Grün-Weißen die Reise über die A2 an. Aliaksandr Padshyvalau fällt mit einer Fußverletzung weiterhin aus. Magnus Gullerud muss nach seinen Kurzeinsätzen im Spiel gegen Leipzig wieder einen Gang zurückschalten. Auch Espen Christensen (Muskelfaserriss in der Schulter) und Savvas Savvas (Muskelprobleme im Oberschenkel) werden die Reise in die Hauptstadt nicht antreten.

sportstimme

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