Iserlohn. (PM Kangaroos) Mit einer über weite Strecken hervorragenden Leistung konnten die Iserlohn Kangaroos ihr erstes PlayOff Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga... Kangaroos verlieren unglücklich beim Süd-Meister in Dresden

Ruben Dahmen – © by Sportstimme (MK)

Iserlohn. (PM Kangaroos) Mit einer über weite Strecken hervorragenden Leistung konnten die Iserlohn Kangaroos ihr erstes PlayOff Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB über 40 Minuten beim Südmeister Dresden offen gestalten. Am Ende waren es nur wenige Fehler, die den Überraschungssieg verhinderten.

Es waren 40 intensive, spektakuläre Minuten in der Dresdener Margon-Arena. Moritz Hübner brachte die Gäste aus Iserlohn mit dem ersten Ballbesitz der Kangaroos mit einem Dreier erstmals in Führung (3:2, 1.). Alexander Möller stopfte den Ball zum zwischenzeitlichen 9:10 (5.) durch die Reuse, ehe Moritz Hübner bei einem seiner spektakulären Dunks gegen die Defense gefoult wurde und per Freiwurf ausglich (12:12, 6.). Mit einem weiteren krachenden Dunk brachte Hübner die Kangaroos wieder in Front (14:12, 6.). Tanner Graham und Toni Prostran sorgten schließlich von der Freiwurflinie dafür, dass die Kangaroos das erste Viertel mit einer 19:18-Führung beendeten.

Die Anfangsminuten des zweiten Viertels gehörten Faton Jetullahi. Neun Zähler erzielte er in Serie. Und die Gäste aus Iserlohn setzten sich auf 28:18 (12.) ab. Ein weiterer Dreier von Ruben Dahmen machte den Vorsprung der Gäste erneut zweistellig (33:23, 14.). Allerdings gab es anschließend einen kleinen Knick im Spiel der Waldstadt-Basketballer. Die Dresdener nutzten die Gunst der Stunde. Und Arne Wendler brachte sein Team mit zwei Dreiern erst in Schlagdistanz – und glich die Partie anschließend wieder aus (33:33, 17.). Jetzt waren die Titans am Drücker, Iserlohn lief hinterher. Moritz Hübner setzte mit einem Dreier den Schlusspunkt unter die zweiten zehn Minuten.
43:43 hieß es zur großen Pause.

Auch im dritten Durchgang gelang es vorerst keinem der Teams, sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Mal legten die Gastgeber vor, mal die Gäste. Erst im Schlussspurt des dritten Viertels konnten sich die Kangaroos durch Toni Prostran und Ruben Dahmen ein kleines Fünf-Punkte-Polster sichern (63:58, 30.).
Mit Beginn des Schlussabschnitts wirkte Dresden, angeführt vom starken Lennard Larysz, entschlossener. Die Hausherren verkürzten, doch Faton Jetullahi fand die richtige Antwort (65:61, 32.). Bei den nächsten Punkten, die Moritz Hübner für Iserlohn erzielte, lagen die Gäste indes bereits zurück (67:68, 34.). Dresden spielte in Führung liegend souverän, die Kangaroos ließen den Kontakt jedoch nicht abreißen. Allerdings lief offensiv nicht allzu viel zusammen. Dennoch stemmten sie sich gegen die drohende Niederlage. Zwei Ballverluste in der Schlussphase kosteten die Waldstädter schließlich den möglichen ersten Erfolg der Playoff-Runde.

Jetzt geht es den Fokus auf die beiden weiteren PlayOff Partien zu richten, um das Erreichen der 2. Runde sicherzustellen.

STIMMEN ZUM SPIEL
Fabian Strauß, Headcoach Dresden Titans: „Riesen-Respekt an beide Mannschaften für das, was sie in diesem ersten Playoff-Spiel aufs Feld gebracht haben. Die Iserlohn Kangaroos haben gezeigt, dass sie zurecht in den Playoffs stehen und haben uns alles abverlangt. Aber Hut ab vor meinen Jungs. Mit der Leistung, die sie abgerissen haben, haben sie sich den Sieg verdient.“
Dennis Shirvan, Headcoach Iserlohn Kangaroos: „Wir wussten, was auf uns zukommt, und was die Dresdener zu leisten im Stande sind. Deshalb erstmal Glückwunsch an die Titans! Es war ein schnelles, intensives Spiel – mit dem glücklicheren Ende für Dresden. Insgesamt haben wir uns zuviele Turnover geleistet und auch unsere Quoten aus der Distanz und von der Freiwurflinie waren zu schwach. Und das wird in den Playoffs gnadenlos bestraft. Gerade im vierten Viertel hätten wir den Zug zum Korb weiter forcieren müssen, weil wir das den ganzen Abend über sehr, sehr gut gemacht haben. Wir werden jetzt alles daransetzen, dass wir die nächsten Partien erfolgreich bestreiten, um in die nächste Runde einzuziehen.“

TEAMS & PUNKTE
Dresden Titans: Brian Nießen (8/1 Dreier), Lorenz Domrös, Arne Wendler (12/2), Sven Papenfuß (DNP), Georg Voigtmann (14/2), Max von der Wippel (4), Maximilian Körner (DNP), Julius Stahl (12, 10 Rebounds), Sebastian Heck (9), Lennard Larysz (21/2, 10 Assists, 7 Rebounds), Georg Kupke (DNP).
Iserlohn Kangaroos: Faton Jetullahi (12/2 Dreier), Joshua Dahmen (2), Emanuel Francisco (DNP), Toni Prostran (9/2, 8 Assists), Moritz Hübner (23/4), Tanner Graham (9, 12 Rebounds), Alexander Möller (10, 7 Rebounds), Jonas Buss (2), Benjamin Dizdar (DNP), Ruben Dahmen (8/2), Elias Marei (DNP), Moritz Schneider.

sportstimme

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