Spiel eins nach Rob Daum: Roosters richten den Blick nach vorne auf die Kölner Haie Spiel eins nach Rob Daum: Roosters richten den Blick nach vorne auf die Kölner Haie
Iserlohn. (MK) Einen Tag nach der Freistellung von Cheftrainer Rob Daum richtet sich bei den Iserlohn Roosters der Blick nach vorne auf die kommenden... Spiel eins nach Rob Daum: Roosters richten den Blick nach vorne auf die Kölner Haie

Iserlohn. (MK) Einen Tag nach der Freistellung von Cheftrainer Rob Daum richtet sich bei den Iserlohn Roosters der Blick nach vorne auf die kommenden Aufgaben. In den nächsten zehn Tagen absolviert das Team von Trainer Jamie Bartman fünf Partien.

Die Terminhatz beginnt am Freitagabend mit dem bereits ausverkauften Derby daheim gegen die Kölner Haie. Der vom Co-Trainer zum neuen Cheftrainer beförderte Jamie Bartman möchte nach der Beurlaubung von Rob Daum nun den Blick nach vorne gerichtet wissen und erklärt. „So eine Situation ist nie schön für alle Leute. Aber wir müssen auf der anderen Seite nun vorwärts gucken. Jeder muss nun seinen Job tun. Ziel ist es im Eishockey, dass man Erfolg hat. Diese Situation gehört im Geschäft leider dazu“, so der 56- jährige Deutsch-Kanadier.

Er selbst habe sich gar keine großen Gedanken darüber gemacht, ob er diese Herausforderung annehmen soll. „Es ist eine Situation, wo man einfach da ist. Meine Gedanken waren, wie es weitergeht und wie der Plan hier ist. Es war nicht meine Entscheidung. Ich muss das akzeptieren und weiterarbeiten. Diese großen Gedanken, ob ich diesen Job annehme, hatte ich gar nicht. Meine Gedanken drehen sich mehr darum, wie es weitergeht und was tun wir für das Spiel am Freitag. Dieser Job ist zu erledigen und dazu muss ich meinen Teil beitragen“, so Jamie Bartman am Donnerstagmittag.

Mit Blick auf das Derby gegen die Kölner Haie hat er sich bereits in einigen Personalfragen festgelegt. Sebastian Dahm wird das Tor hüten, wodurch der zuletzt überzählige Jordan Smotherman wieder in den Kader aufrücken kann. Youngster Julian Lautenschlager wird dafür beim Kooperationspartner Moskitos Essen auflaufen.

„Wir wollen Erfolg haben und starten nicht von null an. Wir müssen als Mannschaft besser auftreten und besser zusammenhalten. Jeder sitzt im gleichen Boot. Wir haben das in der Vergangenheit schon einige Male ganz gut gemacht. Jedes Spiel ist in dieser Liga eine harte Nummer. Köln ist natürlich ein Riesenderby. Die Haie sind ein guter Gegner für uns. Beide Mannschaften spielen sehr hart. Jeder ist heiß darauf so ein Spiel zu spielen und jeder ist heiß darauf so ein Spiel auch zu gewinnen“, gibt Jamie Bartman ein wenig Einblick.

Der Wechsel auf der Torhüterposition ist voraussichtlich die größte Veränderung im Kader. Allerdings weist Jamie Bartman darauf hin, dass schon allein aufgrund der Vielzahl an Spielen auch Torhüter Niko Hovinen in den nächsten Begegnungen zum Einsatz kommen wird. Morgen bleibt dem Finnen zunächst nur der Platz auf der Tribüne als überzähliger Importspieler.

Assistieren wird Jamie Bartman in den Spielen von nun an Christian Hommel, der sich zuletzt auch schon im Trainerstab der Sauerländer befand. Anders als vor einem Jahr beim Übergang von Jari Pasanen zu Rob Daum, wird Manager Karsten Mende übrigens nicht mit hinter der Band stehen.

Damals gewann Jamie Bartman als Interimscoach übrigens beide Spiele in Mannheim (5:2) und gegen Straubing (4:3 n.V.). Im Lager der Roosters hätte sicherlich niemand etwas dagegen, wenn er diese Siegesserie noch lange fortsetzen würde.
Die weiteren Aufgaben lauten nach dem Köln-Match auswärts in Krefeld (So.) und Ingolstadt (Die.). Die „kanadische Woche“ endet mit dem Heimspiel gegen Schwenningen (Fr.) und in Bremerhaven (So.).

Foto: Iserlohns neues Trainergespann hinter der Bank: Christian Hommel (links) und Jamie Bartman (rechts) – © by Eh.-Mag. (JB)

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