Bochum nutzt Sandhausens „Slapstick-Situation“ zum Sieg Bochum nutzt Sandhausens „Slapstick-Situation“ zum Sieg
Bochum. (MK) Große Erleichterung beim VFL Bochum. Nach der Pokal-Blamage bei Weiche Flensburg gewann der VFL vor rund 14000 Zuschauern knapp mit 1:0 gegen... Bochum nutzt Sandhausens „Slapstick-Situation“ zum Sieg

Bochum. (MK) Große Erleichterung beim VFL Bochum. Nach der Pokal-Blamage bei Weiche Flensburg gewann der VFL vor rund 14000 Zuschauern knapp mit 1:0 gegen Schlusslicht Sandhausen.

Das Tor des Tages gelang Robert Tesche in der 54. Minute nach Vorarbeit von Lukas Hinterseer. Sandhausens Coach Kenan Kocak bewertete nach dem Spiel den Treffer als „Slapstick-Situation“ seiner Mannschaft.

In der ersten Hälfte waren die Gastgeber rund 35 Minuten lang optisch überlegen, machten aber einfach zu wenig aus ihren Strafraumsituationen. Hinterseers Kopfballchance und zuvor ein nicht geahndetes Foul an Kruse, der sonst „durch“ gewesen wäre, waren die besten Chancen des VFL. Mit Pfiffen wurden die Dutt-Schützlinge in die Katakomben begleitet.

In den zweiten 45 Minuten erhöhte der VFL den Druck. Lohn war der Führungstreffer durch Tesche. Ein Treffer zum genau richtigen Zeitpunkt aus Bochumer Sicht, denn das Spiel stand auf der Kippe, wie Robin Dutt nach dem Match gestand. Danach hielt Gästekeeper Lomb den SVS im Spiel. Zum Ende der Spielzeit öffneten die Gäste ihren Abwehrverbund und drückten mit Macht auf den Ausgleich. Den hatte Behrens in der Schlussminute auf dem Fuß, traf aber nur die Latte. Somit blieb es bei einem hart erarbeiteten 1:0 Sieg der Bochumer.

Für Missstimmung sorgte bei VFL-Trainer Robin Dutt das Pfeifkonzert einiger Zuschauer zur Halbzeit. Die Pokal-Blamage hatte wohl Spuren bei einigen Fans hinterlassen. „Da ist nicht Sandhausen der Gegner, sondern die eigene Mannschaft“, so Robin Dutt auf der Pressekonferenz, der aber auch lobende Worte für die Ostkurve und Block A fand.

Im Innenverhältnis zwischen Team und Fans ist also noch Luft nach oben. Dagegen mutet die taktische Auswechselung von Robbie Kruse gegen Jan Gyamerah und die geringe Begeisterung Kruses für diese Maßnahme eher wie Kinderkram an.

Am kommenden Freitag geht es für den VFL mit dem NRW-Derby beim SC Paderborn weiter. Der Aufsteiger holte am Samstag einen Punkt bei der Spielvereinigung Greuther Fürth.

Der zweite Revierklub, der MSV Duisburg, wartet dagegen weiter auf den ersten Punkt. Das Team von Ilya Gruev unterlag am Ende in Darmstadt klar mit 3:0 und hat erst einmal die Rote Laterne inne. Bundesligaabsteiger 1. FC Köln gewann am Samstag daheim vor 45000 Zuschauern mit 3:1 gegen Erzgebirge Aue. Simon Terodde erzielte alle drei Kölner Treffer.

Arminia Bielefeld tritt erst am Montagabend beim „Dino“ Hamburger SV an.

Foto: VFL Keeper Manuel Riemann hielt zum zweiten mal seinen Kasten sauber – © by Sportstimme (MK)

Die Trainerstimmen zum Spiel VFL Bochum – SV Sandhausen

sportstimme

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