Häuserschmücken und Singen statt Altstadt-Fest Düsseldorf. (PM F95) Für den runden Geburtstag, den die Fortuna am 5. Mai feiert, war ursprünglich ein großes Fan-Fest... Fortuna Düsseldorf passt Jubiläumsfeier an

Häuserschmücken und Singen statt Altstadt-Fest

Fortuna Fans – © Sportfoto-Sale (MK)

Düsseldorf. (PM F95) Für den runden Geburtstag, den die Fortuna am 5. Mai feiert, war ursprünglich ein großes Fan-Fest in der Düsseldorfer Altstadt geplant.

Aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus kann die Feierlichkeit zum 125-jährigen Vereinsjubiläum leider nicht stattfinden. Um diesen besonderen Geburtstag auch unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen gebührend zu feiern, ruft der Verein auf, am 5. Mai Fahnen zu hissen, die Häuser zu schmücken und gemeinsam der Fortuna ein Ständchen zu singen. Die Fortuna hält sich vor, den Geburtstag zu einem späteren Zeitpunkt nachzufeiern.

„Wenn unsere Fans, aufgrund der speziellen Situation in unserem Land, das Jubiläum ihres Vereins nicht in der Düsseldorfer Altstadt feiern können, müssen wir einen anderen Weg gehen. Daher rufen wir alle Fortuna-Fans und alle Düsseldorfer auf, am 5. Mai ihre Häuser zu schmücken, Fahnen zu hissen, die Fenster zu gestalten und die ganze Stadt rot-weiß zu dekorieren. Darüber hinaus planen wir ein gemeinsames Fortuna-Ständchen“, so Marketing-Vorstand Christian Koke. Weitere Details zur Planung rund um den 5. Mai werden in Kürze veröffentlicht. Ebenso prüft der Verein die Möglichkeiten, das Jubiläum in der Altstadt nachzufeiern.

Neben dem Fan-Fest muss auch das geplante U7-Familienfest am Flinger Broich verschoben werden. Dies kann ebenfalls aus den bekannten Gründen nicht am 10. Mai stattfinden, so dass ein neuer Termin gesucht wird. Auch der Erscheinungstermin des Panini-Albums muss leider verschoben werden, da die Produktion in Italien aktuell noch stillsteht. Sobald ein neuer Termin feststeht, teilt der Verein das entsprechend mit.

Fortuna nimmt Training in Kleingruppen auf

Ab Montag trainieren die Spieler unter Beachtung der aktualisierten Corona-Schutzverordnung am Flinger Broich

Düsseldorf – Fortuna Düsseldorf nimmt am kommenden Montag, 6. April, das Training in Kleingruppen auf. Damit reagiert der Verein auf die Aktualisierung der seit dem 22. März geltenden Corona-Schutzverordnung seitens des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen, die ein Training in Kleingruppen ermöglicht. Zuvor hatten die Spieler anhand von individuellen Trainingsplänen in heimischen Gefilden gearbeitet.

Nach der aktualisierten Corona-Schutzverordnung fällt „Sport als Berufsausübung nach dem Grundgedanken der Rechtsverordnung“ nicht mehr zu den Bereichen, die eine Kontaktsperre zwingend nach sich ziehen. Demnach darf das Training unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen und in einem strikt begrenzten Umfang sowie einer möglichst kontaktarmen Ausübung des Sports auf einem Trainingsgelände des Arbeitgebers stattfinden. Fortuna Düsseldorf nutzt in dieser außergewöhnlichen Sachlage infrastrukturelle Vorteile seines NLZ-Funktionsgebäudes und -Trainingsgeländes. Das Training in Kleingruppen wird daher bis auf Weiteres am Flinger Broich durchgeführt.

Die Fortuna-Profis werden zu den Trainingseinheiten individuell anreisen, zeitversetzt unter Einhaltung der vorgegebenen Mindestabstände in Kleingruppen zu je zwei Spielern trainieren und unmittelbar nach Beendigung des Trainings die Heimreise antreten. Die infrastrukturellen Gegebenheiten am Flinger Broich machen es möglich, dass die jeweiligen Gruppen während des Trainings sowie bei der An- und Abreise ebenfalls keinen physischen Kontakt zueinander haben.

Die Fortuna bittet dabei um Verständnis, dass das komplette Gelände verschlossen sein wird, um die angesprochenen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen gewährleisten zu können und verbotene Gruppenbildungen im öffentlichen Raum zu verhindern.

Uwe Rösler, Cheftrainer: „Zunächst einmal möchte ich die Spieler loben, mit welcher Selbstdisziplin und Eigenmotivation sie die außergewöhnliche Situation angenommen und in den letzten Wochen ihre individuellen Trainingspläne abgearbeitet haben. Das nötigt mir großen Respekt ab. Ich bin mir sicher, dass die Spieler es kaum erwarten können, auf den Trainingsplatz zurückzukehren, auch wenn an ein normales Mannschaftstraining natürlich erst einmal nicht zu denken ist. Trotzdem werden wir auch die nun anstehende Phase dafür nutzen, um uns auf eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Mai bestmöglich vorzubereiten. In diesem Rahmen möchte ich mich auch bei meinem gesamten Trainer- und Funktionsteam ausdrücklich bedanken. Was alle Beteiligten in dieser noch nie da gewesenen Lage leisten, ist sensationell.“

sportstimme

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