Die Suche nach einem temporären Ersatz für Niklas Geske ist abgeschlossen. Ab Montag wird US-Guard Jonathan Octeus die Feuervögel unterstützen. Der 28-Jährige hat einen... Jonathan Octeus hilft Phoenix auf Zeit

Hagens Trainer Chris Harris – © Sportfoto-Sale (MK)

Die Suche nach einem temporären Ersatz für Niklas Geske ist abgeschlossen. Ab Montag wird US-Guard Jonathan Octeus die Feuervögel unterstützen.

Der 28-Jährige hat einen Vertrag bis Jahresende unterschrieben. Um die Nachverpflichtung überhaupt möglich zu machen, hatten die WAK Full-Service Agentur sowie das Pflegeheim Wohlbehagen bereits Anfang dieser Woche ihre Bereitschaft signalisiert, ihr Sponsoring auszuweiten. Phoenix Hagen ist froh und dankbar, ein solches Unterstützernetz zu haben und auch in schwierigen Zeiten darauf zählen zu können.

Mit 1,93 Metern und 77 Kilogramm ist Jonathan Octeus ein zierlicher und wendiger Aufbauspieler, der reichlich Erfahrung mitbringt. Zwar hat er bislang nicht in Europa gespielt, hat sich aber im Dienste der Windy City Bulls, dem G-League Team der Chicago Bulls, einen Namen gemacht. Dort war er nicht nur ein ganz starker Verteidiger sondern hat im Schnitt auch jeden zweiten seiner Dreier getroffen und eine 81 %ige Freiwurfquote erzielt. „Es war uns bei der Nachverpflichtung natürlich besonders wichtig, keinen Rookie nach Hagen zu holen, sondern jemanden, der schon etwas Reife besitzt“, erklärt Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris.

Die hat Jonathan Octeus nicht nur in der G-League gesammelt sondern mehrfach auch in den Panamerican 3×3 Games, wo er mit seinem Team sogar schon eine Goldmedaille gewonnen hat. Jon ist sehr variabel einsetzbar, was Harris und den Verantwortlichen von Phoenix Hagen besonders wichtig war. „Er passt auch charakterlich gut zu uns wird sich unserer Arbeitsmoral und Mentalität schnell anschließen. Wir sind sehr zufrieden und haben für den kurzen Zeitraum der Spielersuche einen Glücksgriff getätigt. Natürlich bleiben auch jetzt kleine Wünsche an den perfekten Spieler offen, wir sind aber grundsätzlich sehr von Jonathan überzeugt und er wird uns mit Sicherheit weiterhelfen.“

Noch ohne Verstärkung geht’s gegen die Eisbären

Die Eisbären Bremerhaven stehen als nächstes auf der Agenda der Feuervögel. Das ehemalige Team von Headcoach Chris Harris hat sein Gesicht über den Sommer fast komplett verändert und hat den Neustart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mehr als gut gemeistert. Sprungball gegen Phoenix Hagen ist am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr in der Krollmann Arena.

Die Personallage der Feuervögel beginnt sich ein wenig zu entspannen. Joel Aminu konnte in dieser Woche wieder ins Teamtraining einsteigen und die Erkältungswelle lässt die Jungs endlich in Ruhe. Auf Niklas Geske wird Headcoach Chris Harris aufgrund eines Bänderisses noch mindestens drei weitere Wochen verzichten müssen, der geplante Ersatz wird erst Anfang nächster Woche in Hagen eintreffen. Auf die Genesung von Jannik Lodders hoffen die Verantwortlichen bis zum Auswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 Basketball am Sonntag, 17. November 2019.

Gecoacht von Michael Mai konnten die Eisbären bislang acht ihrer neun Spiele gewinnen. Lediglich gegen das Topteam aus Chemnitz musste man sich bislang geschlagen geben. Neben Kapitän Adrian Breitlauch ist nur Point Guard Anthony Canty aus dem BBL-Team der Eisbären in Bremerhaven geblieben. Aktuell steuern beide durchschnittlich auf die Kommastelle genau 7,9 Punkte und natürlich ihre langjährige Erfahrung bei.

Topscorer der Gäste ist US-Import Kasey Jamal Hill. Der 25-jährige Aufbauspieler hat zuletzt auf Zypern gespielt und dominiert in Bremerhaven mit 17 Punkten, 4 Rebounds und ganz starken 7 Assists pro Partie. Rohndell Goodwin, in der letzten Saison noch im Trikot der VfL Kirchheim Knights unterwegs, bringt neben Oliver Clay, der in der Saison 2018/2019 bei den ROSTOCK SEAWOLVES spielte, eine Menge ProA-Erfahrung mit und macht die Eisbären zu einem brandgefährlichen Team.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: „Bremerhaven verfügt über einen robusten und sehr talentierten Kader. Sie stehen absolut zurecht fast ganz oben. Der Kader wurde erst spät zusammengestellt, funktioniert aber hervorragend. Ich freue mich persönlich auf meinen Ex-Club und auf die gute Stimmung der Fans. Für uns wird es natürlich wieder schwierig. In Jena konnten wir eine gute Leistung mit wenig Menpower abrufen, aber dafür können wir uns für Sonntag noch nichts kaufen. Da müssen wir auf jeden Fall noch eine Schüppe drauflegen, um eine Chance zu haben.“

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Was kann Phoenix Hagen in der nächsten Pro-A Saison schaffen?

sportstimme

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