Roosters lassen in Krefeld die Fäuste fliegen – 4:1 Pleite an der Westparkstraße Roosters lassen in Krefeld die Fäuste fliegen – 4:1 Pleite an der Westparkstraße
Krefeld / Iserlohn. (MK) Die Iserlohner Negativserie auf fremdem Eis hält weiter an. Auch bei den Krefeld Pinguinen blieben die Sauerländer im zehnten Saisonspiel... Roosters lassen in Krefeld die Fäuste fliegen – 4:1 Pleite an der Westparkstraße

Jon Matsumoto – © by Eh.-Mag. (JB)

Krefeld / Iserlohn. (MK) Die Iserlohner Negativserie auf fremdem Eis hält weiter an. Auch bei den Krefeld Pinguinen blieben die Sauerländer im zehnten Saisonspiel in Folge ohne Sieg.

Bis zur 53. Minute lagen die Roosters nur denkbar knapp mit 2:1 hinten. Saponaris „blinden Glückstreffer“ aus der Drehung (6.) zum 1:0 für die Pinguine hatte Friedrich in der 14. Minute ausgeglichen. Die erneute Krefelder Führung durch Bettauer (36.) ging soweit in Ordnung. Kurz vor der zweiten Pause kassierte Krefelds Riefers eine Spieldauerstrafe nach einem üblen Check gegen Yeo. Das fünfminütige Powerplay, zwei Minuten davon sogar in doppelter Überzahl, vermochten die Sauerländer aber nicht zu nutzen. Sichtlich verunsichert wirkten die Bartman-Schützlinge immer wieder in ihren Aktionen gegen die bravourös verteidigenden Pinguine. Bergmanns Alleingang (51.) hätte das Spiel noch einmal wenden können, aber der Youngster vergab. Nach Yeos Auseinandersetzung mit Ewanyk agierte Krefeld einmal mehr in Überzahl. Geradezu bezeichnend, wie die Vorentscheidung (53.) dann fiel. Costellos Schuss ging an den Pfosten und vom Schlittschuh des insgesamt gut haltenden Dahm rutschte der Puck zum 3:1 ins Tor. Die Messe war damit aber noch nicht ganz gelesen. Noonans „Empty Net“ war letztendlich nur noch ein Treffer für die Statistikbücher.

Was danach folgte darf aus Iserlohner Sicht unter dem Thema Frustbewältigung betrachtet werden. Unter anderem lieferten sich Turnbull und „Spezi“ Ewanyk einen Faustkampf. Viel gravierender war allerdings die Matchstrafe gegen Anthony Camara. Iserlohns Torjäger soll einen der Linienrichter angegangen haben. Allerdings zeigen die TV-Bilder „nur“, dass Camara in seinem Spirit sich Krefelds Miller zur Brust zu nehmen, auch von einem Linesman nicht zu bremsen ist. Sollte sich die Strafe bestätigen, dann droht eine längere Sperre für Iserlohns #36. Ebenso ist die Entscheidung der DEL zu Dylan Yeo abzuwarten, der zwei große Strafen und insgesamt 28 Strafminuten in Krefeld sein „Eigen“ nennen durfte.

Manager Karsten Mende erklärte gegenüber der Westfalenpost: „Dylan ist ein manchmal zu emotionaler Spieler, denn das sind natürlich Dinge, die so nicht passieren dürfen.“

Viel Zeit bleibt den Iserlohnern nicht, um das Spiel aufzuarbeiten. Schon am Dienstag steht in Ingolstadt (19:30 Uhr) das nächste schwere Auswärtsspiel an. Denkbar ist, dass dann Niko Tapani Hovinen wieder einen Einsatz im Tor bekommt, um Sebastian Dahm nach zwei nervenaufreibenden Spielen eine Pause zu geben. Durch die zu erwartenden Sperren sollte dann auch kein Importspieler auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

Bereits am heutigen Montag bricht der Iserlohner Tross nach Ingolstadt auf, wo man sich am Dienstagvormittag mit einem leichten „Anschwitzen“ auf dem Eis auf das Spiel einstimmen wird. Als krasser Außenseiter und mit mittlerweile acht Punkten Rückstand treten die Bartman-Schützlinge in Ingolstadt an. Die Panther hatten sich nach einem durchwachsenen Start etwas stabilisieren können. Nach der Länderspielpause ist man aber wieder etwas abgefallen. Aus den ersten fünf Begegnungen nach der Pause gelang nur ein Sieg.

Foto: Copyright: Jan Brueggemann, K-Media-Sports

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