Gummersbach. (PM VFL) Mit Spannung erwartet Handball-Deutschland am Wochenende den alles entscheidenden 34. Spieltag der Handball-Bundesliga-Saison 2018/19. Insbesondere im Abstiegskampf geht es so eng... VfL bestreitet Klassenerhalts-„Endspiel“ in Bietigheim

Torge Greve – © by Sportstimme (MK)

Gummersbach. (PM VFL) Mit Spannung erwartet Handball-Deutschland am Wochenende den alles entscheidenden 34. Spieltag der Handball-Bundesliga-Saison 2018/19.

Insbesondere im Abstiegskampf geht es so eng zu wie selten zuvor. Alle drei Teams auf den Plätzen 16 bis 18 besitzen noch die Chance auf den Klassenerhalt. Mit dem VfL Gummersbach (16.) und der SG BBM Bietigheim (17.) treffen die beiden Favoriten auf den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse im direkten Duell aufeinander. Anpfiff ist am 9. Juni um 15 Uhr in der EgeTrans Arena in Bietigheim-Bissingen.

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag ist so einfach wie brisant. Sowohl der VfL als auch Bietigheim haben 13:53 Punkte auf dem Konto. Aufgrund der um 20 Treffer besseren Tordifferenz rangieren die Oberbergischen derzeit auf dem 16. Tabellenplatz und haben damit die beste Ausgangslage der drei abstiegsgefährdeten Teams inne. Unabhängig von anderen Ergebnissen sichern sich die Gummersbacher bei einem Auswärtssieg den Klassenerhalt. Ein Heimsieg von Bietigheim würde den Gastgebern den 16. Platz ermöglichen und hätte den ersten Abstieg des Bundesliga-Dinos zur Folge.

Im Falle der Punkteteilung ist auch der Ausgang der Begegnung zwischen den Eulen Ludwigshafen und dem TSV GWD Minden für den Abstiegskampf von Bedeutung. Sollten Die Eulen, die derzeit mit 12:54 Punkten auf dem 18. Tabellenplatz stehen, die Partie für sich entscheiden können, lägen alle drei Mannschaften im Tabellenkeller mit 14:54 Punkten gleichauf. Da sowohl der VfL als auch Ludwigshafen bis dato bei einer Tordifferenz von -154 stehen, würde Ludwigshafen seine Tordifferenz durch einen Sieg in jedem Fall aufbessern und damit den Klassenerhalt sichern. Sollten Die Eulen Ludwigshafen gegen Minden keinen Sieg einfahren können, reicht dem VfL dagegen auch ein Unentschieden in Bietigheim zum Klassenerhalt.

Allen Rechenspielen zum Trotz, die zunächst einmal am ehesten für den VfL Gummersbach sprechen, wird es am letzten Spieltag vor allem darauf ankommen, wer im entscheidenden Moment die größte Nervenstärke beweisen kann. Dass sowohl Bietigheim als auch Ludwigshafen ihre Partien zu Hause bestreiten, kann ebenso ein Vorteil sein wie die Erfahrung der Gummersbacher aus dem letzten Jahr, als man am vorletzten Spieltag in einem direkten Duell unter ähnlichen, wenn auch nicht ganz so brenzligen Vorzeichen, in Hüttenberg den Klassenerhalt sicherstellte.

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