Hagen. (PM Eintracht) Vier tolle, intensive und erfolgreiche Tage im Trainingslager in der Sportschule Kaiserau endeten für den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen mit einem... Der neue Hauptsponsor Udo Krollmann hat große Pläne mit dem VfL Eintracht Hagen

Empfang bei der Krollmann Group – © by VFL Media

Hagen. (PM Eintracht) Vier tolle, intensive und erfolgreiche Tage im Trainingslager in der Sportschule Kaiserau endeten für den Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen mit einem Empfang beim neuen Hauptsponsor Udo Krollmann, in den Gebäuden seiner Krollmann Gruppe.

Zum Auftakt des Tages stand erneut „eine knackige Einheit“ auf dem Programm, berichtete Trainer Niels Pfannenschmidt. Im Anschluss daran arbeitete der Übungsleiter mit seiner Mannschaft in einer Video-Einheit Teile der Niederlage des Vortages im Test gegen den Liga-Konkurrenten TV Emsdetten auf (heute steht vor der Abreise zum Test gegen die SG Schalksmühle-Halver eine weitere Video-Einheit auf dem Programm), ehe der Tross gen Hagen aufbrach. Die Zusammenführung von Sport und Sportlern mit dem Hauptsponsor ist für den Ostwestfalen von zentraler Bedeutung: „Es ist wichtig, dass die Mannschaft Udo Krollmann und seine Philosophie kennengelernt hat, um ein besseres Verständnis für die Wünsche und Ziele zu entwickeln. Generell ist es einfach toll, dass er uns unterstützt, er hilft uns immens. Und seine Einladung war ein gelungener Abschluss eines tollen Trainingslagers.“

Geschäftsführer Hartmut Sommer „köderte“ den neuen Hauptsponsor

Bei der Beantwortung der Frage, wie er auf die Idee gekommen ist, den VfL Eintracht Hagen zu unterstützen, muss Krollmann schmunzeln: „Die ursprüngliche Eingebung etwas für den heimischen Sport zu tun (Anm. d. Red.: Krollmann ist zwar gebürtiger Mönchengladbacher, aber in Hagen über viele Jahrzehnte verwurzelt), entstand nach Gesprächen mit Eintracht-Geschäftsführer Hartmut Sommer und seinem Unternehmen Werbetechnik Sommer. Nach einigen Vorgesprächen mit den Offiziellen des Vereins sind wir uns dann einig geworden, dass ich den Verein unterstütze, haben danach die Kooperation aufgebaut.“ Für Krollmann ist es selbstverständlich, dass er der Stadt etwas zurückgeben, „einen Beitrag leisten“ möchte: „Wir wollen Hagen tollen, erfolgreichen Sport bieten. Sport macht vielen Menschen Spaß, bereichert die Stadt. Dort, wo der Sport Erfolg hat, sind die Menschen positiv.“ Naheliegend ist die Unterstützung des VfL seitens des vor allem in der Immobilienbranche tätigen, sozial stark engagierten Unternehmers vor allem, da ihm die Förderung der Jugend sehr am Herzen liegt – ein Feld, in dem sich die Grün-Gelben nicht zuletzt dank des Bundesliga-Aufstiegs der A-Jugend schon seit vielen Jahren positiv hervortun. Im Hinblick auf die Förderung des Sports, mit Ausrichtung auf die Jugend, hat Krollmann ein klares Ziel: „Uns fehlen noch Sponsoren. Daher sollten wir Interessen bündeln und um noch mehr Unterstützung aus dem Unternehmerkreis der Stadt und des Landes für die engagierten Vereine zu generieren.“

Krollmann: Sehe keinen Rückfall in die 3. Liga

Bei seinen Erwartungen scherzt der Unternehmer zunächst, dass er sich einen weiteren Aufstieg wünscht, ehe er deutlich macht, dass ihm klar ist, dass „nicht jedes Spiel gewonnen werden kann.“ Wichtig sei ihm daher aber, dass der unbedingte Wunsch und Wille nach Siegen erkennbar sein muss – und dieses Credo auch für das gesamte Umfeld gilt. Und er ist sich sicher: „Wir werden die Klasse halten. Wenn alle ihre Energie auf den Erfolg richten, dann wird es keinen Rückfall in die 3. Liga geben.“

Neuer VIP-Bereich

Auf dem Platz hinter der Halle lässt Krollmann einen neuen VIP-Bereich mit einer Größe von 250 Quadratmetern errichten – einzig die Genehmigung der Stadt steht noch aus. „Das sehe ich aber nicht als kritisch an“, zeigt sich der neue Hauptsponsor der Eintracht zuversichtlich, dass der Bau bald umgesetzt werden darf. Der „fliegende Bau“ wird von Francis Burke (Sportmarketingagentur 4Sports&Entertainment) realisiert, der unter anderem die europäische Golftour bedient. Die Entwürfe lieferte der Hagener Architekt Olaf Saborowski. „Wir haben da eine sehr schöne Halle geplant, die dem Verein die Chance gibt, dort nach den Spielen alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Dort können sich alle Beteiligten zusammenfinden, zur Diskussion des Tages, des Sports oder zu anderen Themen. Die extrem hohe Qualität des Baus bedeutet für die Zukunft eine sehr positive Ausrichtung“, erklärt Krollmann. Der neue VIP-Bereich wird ein autarkes System samt Toiletten darstellen, so dass er auch für Events an Dritte vermietbar ist – „um die Kosten etwas abzufedern“, wie Krollmann ergänzte. Ziel ist es, dass der Bau es dem Verein ermöglicht, neue Sponsoren zu finden – damit ist er Teil der fortschreitenden Professionalisierung. Die bisherige Vermarktung des aktuellen VIP-Raumes gestaltete sich schwierig, da der Vorraum der Aula wegen des Schulbetriebs direkt nach Spielschluss direkt wieder geleert werden musste, dauerhafte Installationen – speziell von Werbung – somit nicht möglich waren. „Aktuell werden die Möglichkeiten zwar optimal ausgeschöpft, der Ist-Zustand muss dennoch verbessert werden“, unterstreicht Krollmann. Dem schließt sich Detlef Spruth, 1. Vorsitzender der Eintracht, an: „Bei den aktuellen Gegebenheiten ist es schwer, das Netzwerk zu vertiefen. An dieser Stelle erhoffen wir uns, dass uns der Bau einen Schub gibt, eine erweiterte Vermarktungsplattform. Es entsteht eine andere Ebene, mit der man Sponsoren ansprechen kann.“ Pfannenschmidt indes zeigt sich „gespannt, wie hier alles weitergeht, auch im Hinblick auf den neuen VIP-Raum.“

Testspiel: SG Schalksmühle-Halver – VfL Eintracht Hagen 28:30 (13:10)

Trotz eines auf dem Papier knappen Erfolges zeigte sich Trainer Niels Pfannenschmidt nach dem Sieg seines Handball-Zweitligisten beim Drittliga-Nachbarn der SG Schalksmühle-Halver zufrieden. „Es war ein gutes Spiel – speziell um zu testen“, bilanzierte der Trainer, der zum Auftakt eine junge Aufstellung ins Rennen schickte. Auf Linksaußen begann Tim Lindner, in der Mitte und auf Rechtsaußen die beiden Neuzugänge Jan König und Paul Saborowski. „Ich wollte sehen, wie sie reagieren, und sie haben das bis zur 22. Minute vernünftig gemacht, auch in der Abwehr“, urteilte der Ostwestfale. Beim Zwischenstand von 8:8 – nach sechs Minuten hatte der Favorit noch 1:3 hinten gelegen – verloren die Gäste etwas den Faden und gingen mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Pausentee legte die SGSH noch zwei weitere Treffer nach, ehe die Grün-Gelben trotz schwerer Beine nach dem Trainingslager aufdrehten und vollends das Kommando übernahmen. Die neue Formation mit Daniel Mestrum, Sören Kress, Kapitän Sebastian Schneider, Jan von Boenigk, Julian Renninger und Dragan Tubic griff, das Resultat war ein 20:13-Lauf bis zum Schlusspfiff. „Wir haben in dieser Phase die nötige Aggressivität gezeigt, hatten einige besondere Momente, die wir gebraucht haben“, erklärte Pfannenschmidt, wie es zur Wende kam.

Das generelle Fazit des Trainers fiel rundum positiv aus: „Der Spielverlauf war für die Mannschaft wichtig, es war wieder ein Schritt in der Entwicklung. Wie die Jungs mit dem Rückstand umgegangen sind, hat mich überzeugt. Wir konnten eine neue Abwehrformation testen, die wegen des Ausfalls von Dominik Waldhof notwendig geworden ist. In dieser werden Tilman Pröhl und Jannis Fauteck eine neue, wichtigere Rolle einnehmen werden. Das ist uns gelungen, nun geht es nach diesem guten Test weiter.“

VfL: Mahncke (14/1 Paraden); Lindner, Kress (3), Tubic (5), Pröhl (1), Schneider (3), Fauteck, Renninger (4), Konitz (4), König, Saborowski (3), Mestrum (3/3), von Boenigk (4).

sportstimme

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