Münster. (ts) Seine erste Trainingseinheit hat Thomas Reuter diese Woche schon in Münster absolviert, der Umzug ist erledigt. Der Neuzugang der WWU Baskets (zur... Neuzugang Thomas Reuter im Gespräch

Münster. (ts) Seine erste Trainingseinheit hat Thomas Reuter diese Woche schon in Münster absolviert, der Umzug ist erledigt. Der Neuzugang der WWU Baskets (zur Extrameldung) stellte sich ersten Fragen gegenüber WWUBASKETS.MS.

Thomas Reuter über …

… seine Eindrücke über die vergangenen Jahre der WWU Baskets:

Die Entwicklung in den letzten Jahren in Münster ist absoluter Wahnsinn. Erst einmal hatten die WWU Baskets in der Regionalliga eine gewisse Leidenszeit, wo es dreimal mit dem zweiten Platz nicht mit dem Aufstieg in die ProB geklappt hat, einmal fehlte sogar nur ein Pünktchen im Direktvergleich. Von daher finde ich es ziemlich beeindruckend, wie vor allem der Kern des Teams immer zusammengeblieben ist, und auch weiter an den Zielen gearbeitet hat, sich nicht entmutigen lassen hat. Das hat sich dann hinterher mit dem Aufstieg und der wirklich grandiosen ersten Saison in der ProB ausgezahlt.

… sein Erlebnis in der Halle Berg Fidel:

Ich habe noch auf der andere Seite mit Schwelm in Münster gespielt. Gerade die Atmosphäre in Münster sucht ja eigentlich seinesgleichen in der ProB. Selbst bei unserem Spiel, einem regulärem Saisonspiel, waren über 2.000 Leute da. Das war sehr beeindruckend. Philipp und Helge machen einen super Job und vor allem auch das Team, das auch die Leute in seinen Bann zu ziehen scheint.

… Headcoach Philipp Kappenstein:

Philipp hat auch eine große Rolle für meinen Wechsel gespielt. Er ist ein super Trainer, das ist ja auch in der Szene bekannt, und sehr beliebt. Ich hatte ihn in meiner ersten professionellen Saison damals in der ProB in Wulfen als Trainer, das ist genau 10 Jahre her. Für ihn ist es damals auch die erste ProB-Saison als Trainer gewesen, er war zuvor mit Wulfen aufgestiegen. Er hat mich damals nach Wulfen geholt und das hat wunderbar geklappt. Da hatten wir ein sehr erfolgreiches Jahr. Von daher hat das meinen jetzigen Wechsel sehr erleichtert.

… Ziele der WWU Baskets:

Dass wir aufsteigen möchten, ist natürlich ein ambitioniertes Ziel. Ich glaube, das ist auch nicht immer planbar. Aber ich finde es auch nicht schlimm, das offen zu kommunizieren. Ich meine, die WWU Baskets haben schon gezeigt, dass sie es können, hatten das Aufstiegsrecht ja schon einmal. Von daher kann man da selbstbewusst herangehen, wohl aber mit dem Wissen, dass das nie planbar ist.

… persönliche Motive zum Wechsel nach Münster:

Es hat jetzt sehr gut wegen meiner Ausbildung für das Lehramt am Gymnasium und an Gesamtschulen mit den Fächern Englisch und Pädagogik gepasst. Diese kann ich in Münster sehr gut machen. Ich habe mit meiner Masterarbeit im Bereich Pädagogik begonnen. Der Plan ist, dass ich ab nächsten Sommer in das Referendariat gehe. Da gibt es noch ein paar Baustellen, wo man gucken muss, dass das klappt, aber da sind wir sehr optimistisch. Meine Freundin wohnt jetzt auch schon lange in Münster, deswegen ist mir die Stadt nicht unbekannt.


Danke Alex! Eine Persönlichkeit der WWU Baskets sagt tschüss

Münster. (ts) Alex Goolsby tritt ins zweite Glied zurück. Der 32-Jährige wird seine erfolgreiche Karriere bei den WWU Baskets beenden und für den UBC Münster in der 2. Regionalliga weiterspielen. Dies gab Goolsby, der seit 2017 zum Aufschwung der WWU Baskets beitrug, am Dienstagmittag bekannt.

„Es wird jetzt so sein, dass ich mich eher auf das Berufliche konzentrieren werde und nur noch hobbymäßig Basketball spiele“, so der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Und Alex Goolsby weiter: „Die drei Jahre hätte ich mir, bevor ich nach Münster kam, so nicht ausgemalt, dass sie so gut verlaufen werden. Zum einen im ersten Jahr mit Meisterschaft und Pokalsieg, mein Highlight war die Saison danach, als wir als Aufsteiger bis ins ProB-Finale kamen. Das war schon super, gerade auch, weil wir unseren Erfolg nicht zusammengekauft haben, sondern weil wir alle an einem Strang gezogen haben, als Team agiert haben – vom Management über den Trainer bis zur Mannschaft. Dabei hat es auch noch Spaß gemacht. Das war schon eins meiner besten Jahre im Basketball, die ich hatte.“

„Alex ist ein fantastischer Typ, der trotz eines sehr hohen Arbeitsaufwand für uns in den letzten drei Jahren elementare Leistungen gebracht hat und sicherlich auch einen Riesenanteil daran hatte, dass wir nach drei zweiten Plätzen in Folge zwei Meisterschaften nacheinander gewonnen haben“, würdigt Headcoach Philipp Kappenstein seinen „Veteranen“. „Alex hat uns mit seiner Erfahrung, Abgezocktheit, aber auch einfach auch mit seiner Persönlichkeit, enorm viel gegeben, hat sehr starke Leistungen abgerufen. Er hat einfach jetzt das Problem, Arbeit und Basketball auf hohem Niveau – mit den noch einmal erhöhten Ambitionen unserer Seite – unter einen Hut zu bringen. Ich hatte tolle drei Jahre mit ihm, die mir sehr viel Spaß gemacht haben. Es war eine sehr professionelle, aber auch freundschaftliche Zusammenarbeit. Ich bin sehr glücklich mit ihm jemanden zu haben, auf den ich mich immer verlassen kann, wenn bei uns einmal Not am Mann ist“, so Philipp Kappenstein.

Manager Helge Stuckenholz bedankt sich bei Alex Goolsby: „Alex kam als Gegner, den ich nie wirklich mochte, weil er in der Lage ist, Spiele auf seine ganz persönliche Art und Weise zu entscheiden. Dieses haben wir das ein oder andere Mal in den letzten Jahren bewundern dürfen. Ein Bein in der Luft im zurückfallen knallte er Dreier um Dreier ins Netz und half und so, in wichtigen Phasen, das Ruder wieder herum zu reißen. Auch wenn mich diese Art zu spielen das ein oder andere graue Haar gekostet hat, wird er mir fehlen. Allerdings bin ich froh, dass er mit seiner Lebensgefährtin weiter seinen Lebensmittelpunkt in Münster sieht und uns so erhalten bleibt.“

Die Abgänge der WWU Baskets mit Alex Goolsby, Leo Padberg und Nico Funk honoriert Philipp Kappenstein noch einmal im Verbund: „Mit Alex, Leo und Nico verlieren wir wirklich ganz tolle Spieler, tolle Charaktere, die den Aufstieg der WWU Baskets ganz elementar mitgeprägt haben Ich wünsche den Dreien alles Gute für ihre persönliche und berufliche Zukunft. Und da Leo und Alex ihre Zukunft in Münster sehen, hoffe ich, dass wir da sehr viel Zeit in und außerhalb der Halle weiterhin miteinander verbringen können. Im Team haben sich da echte Freundschaften, auch mit dem Trainerteam, mit den beiden gebildet.“

Alexander Goolsby wechselte 2017 von ART Giants Düsseldorf zu den WWU Baskets. Er stieg mit ihnen in der ersten Saison von der 1. Regionalliga in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf und holte mit ihnen den WBV-Pokal. Der gebürtige Bitburger absolvierte 83 Pflichtspiele für die WWU Baskets, stand davon in allen 53 ProB-Spielen auf dem Court, spielte 22 Partien in der 1. Regionalliga und 8 WBV-Pokalspiele für die Uni-Städter. Mit den WWU Baskets wurde er 2019 Meister der ProB Nord und stand in den Playoff Finals der ProB.

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