Nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB warten die Iserlohn Kangaroos noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis in der Saison 2020/21. Doch... „Wir bringen die Kangaroos in die Wohnzimmer unserer Fans und Unterstützer“

Michael Dahmen – © Kangaroos Media/PR

Nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB warten die Iserlohn Kangaroos noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis in der Saison 2020/21. Doch nicht nur die sportliche Situation beschäftigt die Waldstadt-Basketballer.

Auch der zweite Lockdown und der Ausschluss der Zuschauer bei Heimspielen im November stellen die Kangaroos vor neue Herausforderung. Geschäftsführer Michael Dahmen beantwortet fünf wichtige Fragen rund um die sportliche und die Lockdown-Situation.

Michael, wie beurteilst Du die sportliche Situation nach drei Spieltagen?
Die sportliche Situation ist definitiv nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nach dem soliden Auftaktspiel in Münster, wo wir Pech hatten, dass wir es nicht gewonnen haben, haben wir gegen Düsseldorf nicht so gut gespielt. In Sandersdorf war ich nicht dabei, aber das Ergebnis spricht natürlich Bände. Sicherlich sind wir noch nicht so weit, wie wir es uns gewünscht hätten.

Wie gehen wir mit den ersten drei Niederlagen um?
Wir bleiben entspannt, müssen weiter ruhig und fokussiert arbeiten und einfach sehen, dass wir das Potenzial, das im Team steckt, samstags auch auf den Platz bringen. Das ist die vordergründigste Aufgabe für die Spiele im November. Und ich hoffe mal, dass alle noch einen Zahn zulegen können, wir uns als Team ein bisschen besser finden. Und dass nicht weiterhin nur über zwei, maximal drei Spieler gespielt wird.

Wir spielen im November ohne Zuschauer. Welche Folgen hat der zweite Lockdown für die Kangaroos?

Für uns ist der Lockdown im November besonders bitter, weil wir auch mit der reduzierten Zahl an Zuschauern Einnahmen hätten generieren können. Gerade vor dem Hintergrund, dass wir im November drei Heimspiele haben. Entsprechend ist es für uns natürlich besonders bitter, dass der Lockdown für diesen Monat beschlossen wurde. Aber da müssen wir jetzt – wie viele andere auch – mit leben.

Welche Maßnahmen ergreifen die Kangaroos, um den Lockdown abzumildern?
Wir versuchen, unseren Fans und Unterstützern die Spiele per Livestream ins Wohnzimmer zu bringen. Wir werden uns da innerhalb der nächsten drei Spiele sicherlich auch von Woche zu Woche verbessern. Das ist für uns ja auch Neuland und damit kontinuierliches Lernen. Wir haben da schon die eine oder andere Idee. Wir prüfen, ob und wie diese dann letztlich umsetzbar sind. Ich denke, dass wird zumindest ein kleiner Trost sein, dass die Zuschauer und Fans, die dabei sein wollen, auch dabei sein können. Wir gehen nach Außen, versuchen, das Gefühl des Lockdowns so ein bisschen umgehen zu können. Wir öffnen uns für alle, die Basketball lieben, die uns lieben und uns unterstützen wollen. Wir werden auch das Digitale Ticket verkaufen, damit es keine Bezahlschranke beim Livestream gibt. Auf freiwilliger Basis können die Fans, die uns zuschauen, und natürlich auch die, die nicht zuschauen, gerne das #BackToTheRoos-Tickets für 5 Euro kaufen, um uns zu unterstützen.

Warum ist es wichtig, dass wir in dieser schwierigen Zeit – trotz Abstand – näher zusammenrücken?
Es ist wichtig, dass wir und alle, die uns zugetan sind, sei es in der Unterstützung oder im Ehrenamt, uns auch in dieser schweren Zeit als Kangaroos-Familie verstehen. Wir hoffen, dass, wenn in der nächsten Saison hoffentlich wieder alles ein bisschen normaler läuft, es uns dann noch gibt. Dass wir diese Krise, nicht nur gesundheitlich, sondern auch die wirtschaftliche Krise, überstehen und wir weiter tollen Basketball, dynamischen Teamsport und spannende Spiele für alle anbieten können. Genau dafür müssen wir alle trotz Abstand und unter Beachtung aller Hygienerichtlinien trotzdem näher zusammenrücken.

sportstimme

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