Hagen. (PM Phoenix) Das war nichts. Mit einer enttäuschenden Leistung und einer verdienten 81:91-Niederlage im Gepäck kehrt Phoenix Hagen aus Ehingen zurück. Eine nachlässige... „Inakzeptable Leistung – Bis auf wenige Ausnahmen heute nur Totalausfälle“ – Phoenx Coach Harris nach Pleite in Ehingen frustriert

Chris Harris – © Sportfoto-Sale (MK)

Hagen. (PM Phoenix) Das war nichts. Mit einer enttäuschenden Leistung und einer verdienten 81:91-Niederlage im Gepäck kehrt Phoenix Hagen aus Ehingen zurück. Eine nachlässige Defense und teils kopflose Offensivaktionen machten den Sonntag zu einem schwarzen Tag, der jetzt aufgearbeitet werden muss.

Ohne den langzeitverletzten Javon Baumann und Forward Daniel Zdravevski (am Mittwoch umgeknickt) war Hagen nach Ehingen gereist – und trotz dieser personellen Schwächung war das Ziel klar: zwei Punkte nach Hause fahren. Allerdings dauerte die ausgeglichene Anfangsphase nur zwei Minuten an – dann häuften sich die Turnover auf Hagener Seite, die die Gastgeber eiskalt nutzten. Und zwar nicht nur mit konzentrierten Fast-Breaks, sondern auch geduldigem Set-Up-Play, gegen das die Feuervögel ein ums andere Mal die Zuordnung in der Defense vermissen ließen. Der spätere Topscorer Daniel Oshita (24 Pkt.) bestrafte das umgehend – und zwar mit äußerst sicherem Händchen. Nach einer 13:0-Serie führten die Ehinger plötzlich mit 19:6 und bauten diese Führung nach und nach weiter aus.

Die Hoffnung auf Hagener Seite, dass sich das Blatt im zweiten Viertel wenden würde, wurde gleich im Keim erstickt. Immer wieder kam das Team Ehingen Urspring zu viel zu leichten Punkten, während Hagen in der Offense die nötige Treffsicherheit vermissen ließ, die angesichts des fehlenden Zugs zum Korb nötig gewesen wäre, um das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Besonders schmerzhaft waren dabei die 14 Turnover, die schon nach 20 Minuten auf dem Statistikbogen von Phoenix standen.

Das dritte Viertel begann vielversprechend: Zunächst zeigte sich Phoenix mit dem Center-Duo Keßen/Haney unter dem Korb viel präsenter, am Ende des Abschnitts führte dann „Small Ball“ der Hagener zu guten Aktionen, die den Vorsprung der Ehinger auf zehn Punkte schrumpfen ließen. Doch ein agiler Kyron Cartwright und ein Marcel Keßen, der zwischendurch auch aus der Distanz Gefahr ausstrahlte, genügten nicht, um den insgesamt schwachen Auftritt der Gäste auszugleichen.

Zwar gelang es durch zu späte Aggressivität in der Defense noch, die zwischenzeitlich drohende noch höhere Niederlage zu verhindern, für die Wende reichte das aber nicht mehr. Und auch den direkten Vergleich verlor Hagen um vier Punkte.

Alles in allem ein enttäuschender Abend, wie auch Headcoach Chris Harris bilanzierte: „Jedes Spiel ist anders und wir haben wohl gedacht, dass wir nach dem Sieg von Mittwoch auch problemlos das Rückspiel gewinnen könnten. Aber so läuft das im Sport nicht. Jedes Spiel ist anders. Ehingen hat stark gespielt und wir hatten bis auf wenige Ausnahmen heute nur Totalausfälle. Das war eine völlig inakzeptable Leistung von uns. So hätten wir auch gegen einen ProB-Ligisten nicht gewonnen. Jetzt müssen wir nach dem verlorenen direkten Vergleich mit den Konsequenzen leben: Wir spielen jetzt um den Klassenerhalt. Jedes Spiel wird ein Kampf.“

Am Mittwoch, 3. Februar, sind die Artland Dragons um 19.30 Uhr zu Gast in der Krollmann Arena.

Scoring Phoenix Hagen: Bishop, Delaney (7), Cartwright (21), Giese (7), Keßen (21), Loch, Haney (6), Lodders (7), Spohr (5), Aminu (7)

sportstimme

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